Förderprogramm „Amt Niemegk vernetzt“
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Region Hoher Fläming - "Ort der Vielfalt"

                                       Vielfalt tut gut

 

 

Am 23. September 2008 hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kueswurde im Namen der Bundesregierung die Region Hoher Fläming (Amt Niemegk, Amt Brück, Gemeinde Wiesenburg, Stadt Treuenbrietzen und Stadt Belzig) mit dem Titel "Ort der Vielfalt" ausgezeichnet.

Dieser Titel wurde ERSTMALIG verliehen um das Bekenntnis zur Vielfalt, Toleranz und Demokratie langfristig und überall vor Ort zu unterstreichen. Die Region Hoher Fläming darf sich, seit dem 23.09.2008, mit weiteren 66 Orten in ganz Deutschland "Ort der Vielfalt" nennen.

 

 

 

Warum ist die Region Hoher Fläming ein Ort der Vielfalt?

 

Der Hohe Fläming zeichnet sich durch eine vielfältige und bunt gemischte Einwohnerschaft aus. Kulturelle Vielfalt und umfassende Beteiligung vom Einzelnen bis Gruppen an lokalen und regionsweiten Aktionen werden als Chance für Entwicklung von Lebensperspektiven für vielfältiges und tragfähiges Miteinander im peripheren ländlichen Raum des Landkreises Potsdam-Mittelmark verstanden. Die drohende Gefahr der Unterwanderung des Gemeinwesens durch rechtsextreme Kräfte, Schwächung sozialer Strukturen durch Zentralisierungen und Wegfall öffentlicher Anlaufstellen und das Bewusstsein, nur durch ein starkes Gemeinwesen kein Vakuum entstehen zu lassen, haben die fünf Gebietskörperschaften bewogen, sich als Region des Hohen Fläming um die Aufnahme ins Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT." zu bemühen.

 

 

Der Lokale Aktionsplan (LAP) Hoher Fläming handelt unter dem Motto "Wo wir nicht handeln, handeln andere...". Die Struktur des LAP besitzt drei wichtige Gremien: Ämternetzwerk, Begleitausschuss und lokale Koordinierungsstelle. Keine der drei Instanzen kann für sich arbeiten, sondern nur im konstruktiven Miteinander, in der kritischen Diskussion und der Abstimmung entsprechend der gewählten Auswahlkriterien für nachhaltige und präventiv wirkende Entwicklung einer gemeinwesenorientierten Handlungsstrategie. Neben bekannten und seit längerem aktiven Initiativen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in der Region geht es um die Entwicklung niedrigschwelliger Angebote, die die Menschen bewegen, über ihre eigene Situation, die Grundlagen von Demokratie und die Bedeutung eines starken Gemeinwesens für das freiheitliche gemeinsame Leben nachzudenken. Ein Schwerpunkt des Miteinanders liegt in Unterstützung und Begleitung von Initiativen bei Entwicklung ihrer Idee zum umsetzungsfähigen Projekt bis zur gelungenen Realisierung.

 

 

Quelle: www.orte-der-vielfalt.de

 

weitere Informationen unter: www.jugend-netz-flaeming.de