Förderprogramm „Amt Niemegk vernetzt“
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Partnergemeinde Schellerten

Logo des Amtes

 

Partnerschaft

 

 

Wappen Schellerten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zwischen

 

Amt Niemegk

und

Gemeinde Schellerten

 


Eine Verwandte des Uhrmachermeisters Herrn Ritt war Sekretärin des damaligen Bürgermeisters der Gemeinde Schellerten, Herrn Oelkers. So entstanden zur Wendezeit (1989/ 90) erste Kontakte zwischen Herrn Michael Ritt und Herrn Heinrich Oelkers.


Zu weiteren Gesprächen mit Herrn Oelkers und den neu gewählten Stadtverordneten Michael Ritt und Thomas Griesbach, kam es dann nach den Kommunalwahlen im Mai 1990.


Aufgrund der Bitte der Stadtverwaltung Niemegk um Amtshilfe, kam es dann am 03. Juni 1991 zu einem ersten offiziellen Treffen mit Vertretern der Gemeindeverwaltung Schellerten in Schellerten. Ein Gegenbesuch in Niemegk erfolgte prompt am 25. Juni 1991.


So freundeten sich beide Verwaltungen sowie Gemeinden sehr schnell an, was sich in den unterschiedlichsten Bereichen bemerkbar machte, aber besonders auf dem Gebiet der Feuerwehrarbeit.

 

1992 gab es die ersten Kontakte zwischen der Niemegker Feuerwehr und den Ortsfeuerwehren der Gemeinde Schellerten.

Im März oder April (unterschiedliche Aussagen) waren Feuerwehrmänner aus Niemegk zur Beobachtung eines Grundausbildungslehrganges in Oedelum. Aus diesem Besuch entstanden viele gemeinschaftliche Aktionen und  Unterstützungen beim Aufbau der Niemegker Feuerwehr. Es folgten gemeinsame Treffen und Veranstaltungen wie z.B. die gemeinsamen Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Amtes Niemegk und Schellerten.


Nach mehreren Jahren des Kennenlernens und intensiver Freundschaften, wurde im Frühjahr 1997 von Seiten des Amt Niemegk der Wunsch nach Abschluss einer offiziellen Partnerschaft geäußert. Die Stadtverordneten beschlossen am 11. Juni 1997, die Vorbereitung eines Partnerschaftsvertrages durch die Amtsverwaltung. Diesem Vertrag standen auch Rat und Verwaltung der Gemeinde Schellerten positiv gegenüber.


Die Partnerschaftsurkunde wurde am 03. Dezember 1997 in Schellerten und am 13. Dezember 1997 in Niemegk unterzeichnet.

Aus Anlass der Partnerschaft fassten der Amtsausschuss des Amtes Niemegk und der Rat der Gemeinde Schellerten einen gemeinsamen Beschluss, mit folgendem Inhalt:


Gemeinsamer Beschluss des Amtsausschusses der Amtsgemeinde
Niemegk und des Rates der Gemeinde Schellerten

 

1. Die Partnerschaft steht für jeweils alle amtsangehörenden Gemeinden der Amtsgemeinde Niemegk und alle Ortschaften der Gemeinde Schellerten in jeder beliebigen Beziehung offen.

Die Verwaltungen sind bei der Herstellung von ersten Kontakten behilflich.

 

2. Es wird eine Art der Partnerschaft angestrebt, die über den Rahmen der Beziehungen öffentlicher Einrichtungen untereinander hinausgeht. Vereine, Bürgerbewegungen und Interessengemeinschaften aller Art, insbesondere auf den Gebieten Sport und Kultur werden ermutigt, partnerschaftliche Beziehungen zu Gleichgesinnten im Bereich des anderen Partners aufzunehmen.

 

3. Im Hinblick auf die Bedeutung der Feuerwehr in beiden Gemeinden werden die bestehenden und neuen kameradschaftlichen Beziehungen der Feuerwehren zueinander nach Kräften gefördert.

 

4. Die Verwaltungen der Amtsgemeinde Niemegk und der Gemeinde Schellerten bekunden ihre Absicht zur Zusammenarbeit durch Erfahrungsaustausch auf der Ebene ihrer Repräsentanten so oft hierzu ein Anlass gesehen wird, mindestens jedoch einmal in jeder Legislaturperiode der Vertretung.


Der Erfahrungsaustausch soll sich auch auf nachgeordnete Bereiche der Verwaltungen erstrecken, wenn und soweit hierfür sachliche Gründe bestehen.

 

  • Austausch von Daten, Verwaltungsunterlagen u. ä., wobei die Vorschriften über Datenschutz und Amtsgeheimnis strikt zu wahren sind.
  • Abordnung von Auszubildenden während des letzten Ausbildungsjahres.

 

Die Auszubildenden sollen die Möglichkeit erhalten, das jeweils andere Kommunalverfassungsrecht in der praktischen Anwendung kennenzulernen. Die Dauer der Abordnung wird einvernehmlich festgelegt; die Kosten trägt derjenige Ausbildende, der die Abordnung verfügt. Die Partner sind  einander behilflich, die entstehenden Kosten so gering wie möglich zu halten.

 

5. Die Partner werden auf eine Zusammenarbeit der Schulen in ihren Gebieten hinwirken. Ziel soll sein, dass die Schüler neben dem Schulsystem Land und Leute des anderen Partners kennenlernen. Anzustreben ist, dass jede(r) Schüler(in) während der Schulzeit im Rahmen von Klassenfahrten, Exkursionen, Projekttagen etc. beim anderen Partner zu Besuch war.

 

6. Ausdrücklich wird erklärt, dass die Herstellung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Kirchengemeinden im Rahmen dieser Partnerschaft in gleicher Weise willkommen ist.

 

7. Die offizielle Partnerschaft wird durch Unterzeichnung einer Partnerschaftsurkunde wirksam.

 

 

Für mehr Informationen über die Gemeinde Schellerten klicken Sie bitte auf das nachfolgende Wappen der Gemeinde Schellerten.

 

Wappen Schellerten

 

Partnerschaftsurkunde