Förderprogramm „Amt Niemegk vernetzt“
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Der Fläming

 

Kulturgüter des Flämings

 

Burgen, Städte und Dörfer

 

Burgen

 

 Bad Belzig und Burg Eisenhardt um 1626

Die Burgen Eisenhardt, Rabenstein und Schloss Wiesenburg liegen nur wenige Kilometer voneinander getrennt und gaben dem zentralen Fläming den Namen „Drei-Burgen-Land“. Die Burg der sogenannten „Perle des Hohen Flämings“, Wiesenburg, wurde 1730 zu einem prunkvollen Schloss umgebaut, das mit dem landschaftsgeschützten Schlossgarten zu den meistbesuchten Flämingstätten zählt. Am Torhaus und am Bergfried lässt sich die ehemalige Burg gut erkennen.

 

Die Burg Rabenstein ist eine hochmittelalterliche Burg südlich des Dorfes Raben, einem Ortsteil der Gemeinde Rabenstein/Fläming.

 

Burg Rabenstein um 1860, Sammlung Alexander DunckerDie Burg Rabenstein wurde erstmals im Jahr 1251 urkundlich erwähnt. Sie lag in der ehemaligen Grenzregion zwischen Sachsen und Brandenburg und hatte mehrfach den Besitzer gewechselt. Erst nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 wechselte die Region um Raben und damit auch die Burganlage endgültig zu Brandenburg/Preußen.

 

Die mittelalterliche Burganlage ist vollständig erhalten und wurde in den Jahren nach 1990 umfassend restauriert.

 

Eigentümer ist die Gemeinde Rabenstein/Fläming, betrieben wird die Burg vom Arbeits- und Ausbildungsförderungsverein Potsdam-Mittelmark e.V..

 

Burg Rabenstein, 2010 Bild4

Burg Rabenstein, 2010 Bild1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute sind in der Burg eine rustikal eingerichtete Herberge sowie eine Gaststätte untergebracht.

Burg Rabenstein, 2010 Bild3

 

Burg Rabenstein, 2010 Bild2

 

 

Eine Falknerei ist wieder im Betrieb, und es werden in den Sommermonaten regelmäßige Flugvorführungen durchgeführt. Regelmäßig finden auf der Burg Mittelalterspektakel statt, in der Adventszeit wird hier ein Weihnachtsmarkt veranstaltet. Daneben diente sie zwischen 2000 und 2003 als Veranstaltungsort für die Herbstnächte, einem Festival der Schwarzen Szene.

 

 

 

 

 

Mehr Information zur Burg Rabenstein finden Sie [hier] oder wahlweise unter der Rubrik Tourismus im entsprechendem Menüunterpunkt.

 

 

Städte und Dörfer

 

Treuenbrietzen, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“

Wittenberg ist zudem mit rund 48.000 Einwohnern die bei weitem größte und einzige Mittelstadt im oder am Fläming. Es folgen die Kleinstädte Zerbst mit 16.000 und die Hauptstadt des Niederen Fläming, Jüterbog, mit 13.000 Einwohnern.

 

Die oft als Hauptstadt des Hohen Flämings oder Tor zum Fläming bezeichnete Stadt Bad Belzig nimmt hinsichtlich der Einwohnerzahl mit rund 12.000 Bewohnern die vierte Position ein.

 

Nach Bad Belzig folgen Treuenbrietzen mit 9000, Möckern mit 7000, Dahme mit 6000 und Baruth mit 5000 Einwohnern.

 

Landstädte wie Niemegk, Ziesar und Zahna verfügen über rund 3000 und Loburg über 2000 Bewohner. Der Fläming ist überaus siedlungsarm. Grimme, eine der am dünnsten besiedelten Gemeinden in Deutschland, liegt im Fläming. Hier kommen 176 Einwohner auf 28,77 km², was einer Bevölkerungsdichte von 5,31 Einwohnern/km² entspricht.

Historische Stadtkerne wie in Bad Belzig, Dahme, Jüterbog, Treuenbrietzen, Zerbst, Zahna und Wittenberg, barocke Siedlungsviertel wie in Kloster Zinna und typische märkische Kleinstädte, Angerdörfer, Rundlinge, Dreiseit- und Vierseithöfe prägen die urbane und ländliche Wohnkultur des Landstrichs. Hohe Stadtmauern, trutzige Stadttore und schmucke Rathäuser oder Amtshäuser wie in Seyda, Niemegk und vor allem Dahme bilden steinerne Zeugen der Kulturgeschichte.

 

Weitere Burgen, Baudenkmäler und malerische Dörfer finden Sie [hier] oder wahlweise unter der Rubrik Tourismus im entsprechendem Menüunterpunkt.