Förderprogramm „Amt Niemegk vernetzt“
Link verschicken   Drucken
 

Rabenstein/Fläming

Burg Rabenstein

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:

- Buchholz

- Garrey mit den Gemeindeteilen Wüstemark und Zixdorf

- Groß Marzehns

- Klein Marzehns

- Raben

- Rädigke mit dem Gemeindeteil Neuendorf


Fotoalben



Aktuelle Meldungen

Großes Osterspektakel - 24. Ritterfestspiele auf der Burg Rabenstein

(12.03.2018)

PRESSEINFORMATION

 

 

 24. Ritterfestspiele mit Ritterturnier hoch zu Ross
vom 30. März bis 2. April 2018 auf Burg Rabenstein (Brandenburg)

 

 

 

 

Großes Osterspektakel: Feurige Rösser, spitze Lanzen, klirrende Schwerter und

„Die  Könige der Spielleute“

bei der Eröffnung der Schlösser- und Burgensaison

 

Burg Rabenstein im Hohen Fläming lädt in diesem Jahr wieder zum großen Osterspektakel ein. Bei den 24. Ritterfestspielen vom 30. März bis zum 2. April wird es bei zahlreichen Höhepunkten auf der nördlichsten Höhenburg Deutschlands ganztägig richtig krachen.

Ritter und Abenteurer wie Prinz Eisenherz, Robin Hood, Till Eulenspiegel, Don Quichotte, Bruder Proctus, aber auch gekrönte Häupter und Ritter aus aller Herren Länder, prägten in den vergangenen zwei Jahrzehnten das stets spannende Geschehen. Sie alle stellten ihren Mut unter Beweis. Doch keinem gelang es, die verwunschene Jungfrau Rosemarie im Rabensteiner Burgfried von ihrer Verbannung zu befreien.

Zum großen Osterspektakel hat sich wieder eine waghalsige Gruppe furchtloser Recken mit ihren feurigen Rössern angesagt. Mit einer fulminanten Reitershow wollen sie das Herz der Burgschönheit sowie die Gunst der begeisterten Besucher im Sturm erobern. Da geht es hart auf hart, Pferd an Pferd, Lanze an Lanze und nur die ausgefuchstesten Ritter bleiben am Ende im Sattel.

Jung und Alt, aus Nah und Fern, können sich in der einladenden Turnierarena im Burghof auf das lange ersehnte neue große Ritterturnier hoch zu Ross freuen. Dreimal täglich um 11, 14 und 17 Uhr gilt es wieder unter dem Jubel der Zuschauer eine Jungfrau zu erretten. Mit spitzer Lanze und lautem Schnauben der Pferde hält die Ritterschaft Einzug. Man darf gespannt sein, wie es wohl diesmal ausgehen mag. Groß und Klein sind zum großen Osterritterturnier auf die Burg Rabenstein im Hohen Fläming aufs Herzlichste eingeladen.

Das geladene Volk kann den Start in den Frühling mit Deftigem aus der Pfanne, Süffigem aus dem Schankhahn und vielleicht sogar schon mit dem ersten Eis des Jahres genießen.

Zur Eröffnung der Schlösser- und Burgensaison man kann sich an „Corvus Corax- Die Könige der Spielleute“, albernen Gauklern und sagenumwobenen Jungfrauen aber auch an traditionellen Händlern und zahlreichen Handwerkern erfreuen. Für die kleinen Besucher lohnt sich der Besuch in diesem Jahr ganz besonders, der Osterhase persönlich lädt in seine bunte, lustige Osterhasenwerkstatt alle Kinder zum Basteln auf die Burg ein.

 

Öffnungszeiten:                                             

Karfreitag, 30. März bis Ostermontag, 2. April, 10 bis 19 Uhr

 

Eintrittspreise:                                              

Erwachsene 15 €, Kinder 12 €, Familien 38 €

 

Turnierzeiten:

täglich 11, 14 und 17 Uhr,

 

Infotelefon Neuland Zeitreisen:

035021/64460

 

Die Burg Rabenstein ist über die Autobahn A 9 (Berlin-Leipzig-München), Abfahrt Klein Marzehns, Richtung Rabenstein (Ortschaft) erreichbar. Der Weg ist ausgeschildert. Parkplätze sind genügend  vorhanden.

 

 

[www.burgrabenstein.de]

[www.neuland-zeitreisen.de]

Foto zu Meldung: Großes Osterspektakel - 24. Ritterfestspiele auf der Burg Rabenstein

Spendenaufruf nach Bungalowbrand im Ortsteil Raben

(16.02.2018)

Am Morgen des 12.02. vernichtete ein Feuer im Ortsteil Raben einen aus Holz gebauten Bungalow eines jungen Paares. Der Bungalow brannte vollkommen nieder. Das junge Paar kam zum Glück nicht zu Schaden, verlor jedoch das gesamte Hab und Gut.

Untergekommen sind die Bewohner im Haus der Mutter der jungen Frau.

 

Das junge Paar benötigt jetzt dringend, für die ersten Wochen nach der Katastrophe, materielle und finanzielle Unterstützung.

 

Spendenkonto eingerichtet

 

Das junge Paar ist auf weitere Hilfe angewiesen. Spendengelder können auf das Konto der Gemeinde Rabenstein/Fläming überwiesen werden.

 

IBAN: DE 94 1605 0000 3654 0439 59
BIC: WELADED1PMB
Verwendungszweck: „Bungalowbrand OT Raben“

 

Im Namen des jungen Paares danken wir für jeden kleinen Beitrag, der Ihnen den Neustart erleichtern wird.

 

Rafelt

ehrenamtlicher Bürgermeister

[MAZ-Artikel zum Brand]

Offener Brief der Bürgermeister aus dem Amt Niemegk

(28.07.2017)

Zum Artikel: Breite Front gegen die Entscheidung im Krankenhaus (Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung)

 

Auch wir wollen im Namen unserer Gemeinden gegen die Entscheidung zum weiteren Rückbau der medizinischen Daseinsvorsorge in unserer Region protestieren und der Front beitreten!

 

Hinter dem Mehrheitsgesellschafter des Bad Belziger Krankenhauses, dem Bergmann-Klinikum Potsdam, steckt ja bekanntlich die Stadt Potsdam, die sich offenbar einen über’s gesamte Land erstreckenden Krankenhauskonzern als „gemeinnützige“ Gesellschaft mit vielen Tochtergesellschaften und Beteiligungen an verschiedenen Standorten aufgebaut hat. Alleiniger Gesellschafter des „Mutterhauses“ ist die Stadt Potsdam und in der Gesellschafterversammlung sitzt eine Person – Oberbürgermeister Jann Jakobs!

 

Welche Interessen verfolgt die Stadt Potsdam denn nun wohl im Bereich der überaus wichtigen medizinischen Daseinsvorsorge in unserer Region und was hat das denn bitteschön noch mit einer kommunalen wirtschaftlichen Betätigung im zulässigen Rahmen der Brandenburger Kommunalverfassung zu tun? Das Interesse nach einer guten und bedarfsgerechten medizinischen Versorgung im Fläming? Oder ist es eher das Streben nach Profit? Oder ist es, wie auch in der Wirtschaft so oft verbreitet, das Sichern von Marktanteilen am eigenen Standort um Konkurrenten, hier anderen Städten und Gemeinden zu weniger Attraktivität zu verhelfen? Wir wissen es nicht, können nur vermuten!

 

Offenbar ist die Stadt Potsdam so reich, dass sie Zeit und Geld genug hat, sich landesweit wirtschaftlich zu betätigen und zu „investieren“.


Aber schauen wir auf uns, sind wir nicht selbst schuld? Wir haben es zugelassen, dass die medizinische Daseinsvorsorge der regionalen Krankenhausgrundversorgung in die Hand einer hier bei uns nicht in der politischen Verantwortung stehenden Stadt gelegt wurde, die hier allein am wirtschaftlichen Erfolg ihres Konzern interessiert zu sein scheint. Da brauchen wir uns ja nicht zu wundern, wenn die Menschen lieber in den teuren Städten als bei uns auf dem Land leben wollen, wenn diese Stadt mit solchen Aktionen weiter für Attraktivitätsverlust auf dem Land sorgen kann.

 

Was hat der ganze Spuk mit dem Profit denn in der medizinischen Grundversorgung und in der Daseinsvorsorge überhaupt zu suchen? Was schließen wir denn als Nächstes, wenn es sich nicht „rechnet“? Die Kindergärten, die Schulen, die Feuerwehren, die Müllabfuhr oder die Trinkwasserversorgung?

 

Wo sind die Aufsichtsbehörden? Wo ist Innenminister Schrödter, der es zulässt, dass eine einzige Kommune einen landesweit operierenden Konzern aufbauen kann? Wo ist die Sozialministerin Golze, noch dazu eine Linke, die es zulässt, dass derart verantwortungslos mit der medizinischen Grundversorgung umgegangen wird? Wer sitzt eigentlich alles in der sogenannten, scheinbar alles entscheidenden Krankenhauskommission des Landes? Welche Interessenkonflikte scheint es dort zu geben? Wer beaufsichtigt denn diese Kommission? Was hat das noch mit Demokratie zu tun?

 

Sollte es auf Grundlage einer aufsichtsbehördlichen Anordnung vernünftiger Weise dazu kommen, dass sich die Stadt Potsdam aus der medizinischen Grundversorgung in unserer Region herauszuhalten hat, dann müssen wir in der Region jedoch entschlossen und in der Lage sein, unser Glück und vor allem die Verantwortung selbst in die Hand zu nehmen. Bis es soweit ist, könnten wir es ja auch einmal mit einer zünftigen Fläminger Demonstration versuchen, diesmal aber nicht in Bad Belzig sondern vielleicht lieber auf der Prunkpromenade von Potsdam und vor dem Stadthaus!


Mit hoffnungsvollen Grüßen aus Niemegk!


Karin Commichau

(Bürgermeisterin Planetal)

 

Dr. Hans- Joachim Linthe

(Bürgermeister Niemegk)

 

Ralf Rafelt

(Bürgermeister Rabenstein/ Fläming)

 

Jens Hinze

(Bürgermeister Mühlenfließ)

 

[Download]

Startschuss für das Projekt „Mehrgenerationsplatz in Zixdorf“

(26.06.2017)

Die Gemeinde Rabenstein / Fläming erhielt am 08. Juni 2017 den Zuwendungsbescheid des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) bezüglich der Schaffung eines Mehrgenerationsplatzes im Ortsteil Zixdorf.

 

Neben der Kirche und dem Teich erhält Zixdorf einen weiteren Platz, den Touristen und Radfahrer aufsuchen können um sich im Ort aufuzhalten, Den größten Nutzen tragen die Bewohner von Garrey, Zixdorf und Wüstemark selbst. Der so entstehende Dorfplatz sorgt für einen Anlaufpunkt für Eltern mit Kindern und gleichzeitig auch für einen Treffpunkt für alle Bewohner. Das Vorhaben umfasst die Errichtung eines Spielplatzes, eines Grillplatzes und einer Schutzhütte. Zusätzlich werden Grünanlagen und Wege geschaffen.

 

Mehrgenerationsplatz Zixdorf

Das Projekt hat ein Gesamtvolumen i. H. v. 40.186,30 €. Durch die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER erhält die Gemeinde Planetal eine Zuwendung i. H. v. 29.755,95 €, welche sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammensetzt. 

 

Weiterführende Links zu ELER:

www.eler.brandenburg.de

ec.europa.eu/agriculture/index_de.htm

 

 

Foto zu Meldung: Startschuss für das Projekt „Mehrgenerationsplatz in Zixdorf“

Startschuss für das Projekt „Außensanierung der Burg Rabenstein“

(09.06.2017)

Die Gemeinde Rabenstein / Fläming erhielt den Zuwendungsbescheid des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) bezüglich der Außensanierung der Burg Rabenstein.

 

Ziel ist die Sanierung der Stützpfeiler der Burgmauer, des Holzfußbodens des Bergfrieds, Dacharbeiten an diversen Nebengebäuden, Erneuerung des Holztores und der Schwellen an der Scheue und die Erneuerung des Rosemariestegs.

 

Das Projekt hat ein Gesamtvolumen i. H. v. 116.707,38 €. Durch die vollumfängliche Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER erhält die Gemeinde Rabenstein / Fläming eine Zuwendung i. H. v. 116.705,96 €.

 

 

Weiterführende Links zu ELER:

www.eler.brandenburg.de

ec.europa.eu/agriculture/index_de.htm

 

 

Foto zu Meldung: Startschuss für das Projekt „Außensanierung der Burg Rabenstein“

MAZ: Kaum einer ackert so gut wie sie

(28.04.2017)
 

Zwei Nachwuchslandwirte aus dem Hohen Fläming sind beim Landesfinale des Berufswettbewerbs unter den besten zehn von insgesamt 200 Teilnehmern gelandet. Niklas Konicek aus Kranepuhl hat es auf den neunten, Richard Preuss aus Mörz auf den zehnten Platz geschafft.

 

Bei dem Wettbewerb treten die Azubis in einer Reihe von Aufgaben aus der Tier- und Pflanzenproduktion gegeneinander an. Auf dem Areal der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung in Groß Kreutz mussten sie berufstheoretische Fragen beantworten, eine Tierbegutachtung durchführen und ein Gespann aus Schlepper und Hänger fachgerecht zusammenbringen und bewegen.

 

Richard Preuss würde gerne in Rädigke bleiben

Als besonders anspruchsvoll hat Richard Preuss die sogenannte Ackerbonitur empfunden. Dabei mussten die Teilnehmer raus aufs Feld und das Getreide auf Krankheiten untersuchen. „Ich hatte mich mit dem Thema vorher noch nicht befasst, auch in der Schule war das noch nicht dran“, erzählt der 18-Jährige. Mit seiner Platzierung ist der Mörzer dennoch „sehr zufrieden“.

 

Der Azubi ist derzeit im zweiten Lehrjahr bei der Agrargenossenschaft Hoher Fläming Rädigke-Niemegk. Dass er einmal Landwirt wird, war für Preuss schnell klar. „Ich bin auf dem Dorf groß geworden, wir haben Zuhause selbst ein paar Pferde, Hühner und Hasen“, erzählt er. „Der Bezug war einfach immer da.“ Er schätzt an seinem zukünftigen Beruf, dass er den Tag an der frischen Luft verbringt und immer Abwechslung hat. „Egal ob bei der Tier- oder Pflanzenproduktion: Wir arbeiten im Team, das gefällt mir.“ Auch nach Abschluss seiner Ausbildung möchte Richard Preuss gerne in Rädigke bleiben und kann sich vorstellen, noch den Meister zu machen. Dann könnte er später selbst Jugendliche zu Landwirten ausbilden.

 

Vielseitige Ausbildung fordert Einsatzbereitschaft

Sich nach der Lehre weiter fortzubilden hat auch Niklas Konicek im Sinn. Der 19-Jährige befindet sich auf der Zielgeraden: Im August schließt er seine Ausbildung zum Landwirt bei der Produktivgenossenschaft Flämingrind in Kranepuhl ab. Anschließend würde Konicek gerne Agrarmanagement studieren. Der gebürtige Lütter ist nicht auf einem Hof groß geworden, hat aber in seiner Freizeit oft in einem Reitstall in Baitz geholfen, wie er erzählt. „Mit der Zeit habe ich dann auch häufiger auf dem Acker mitgearbeitet oder beim Stroh ausfahren geholfen – da hat sich der Berufswunsch entwickelt.“ Auch der Umgang mit großen Maschinen wie Maisstreuer oder Ballenpresse gefalle ihm, sagt Niklas Konicek. „Ich finde es gut, dass mir als Azubi so viel Vertrauen entgegengebracht wird.“

Aber nicht nur die große Technik muss mögen, wer Landwirt werden will. Auch die verschiedenen Aufgaben der Tierproduktion spielen während der Ausbildung eine wichtige Rolle. „Fütterung, Mutterkuh- und Schweinehaltung – das muss man mögen, können und verstehen“, sagt Florian Schulze, Ausbilder bei der Agrargenossenschaft Rädigke-Niemegk. „Der Beruf ist sehr vielseitig, erfordert aber zum Beispiel auch die Bereitschaft, an Feiertagen zu arbeiten.“ Gerade im Bereich der Tierproduktion sei es daher zunehmend schwieriger, Leute zu finden.

 

Die besten Azubis fahren zum Bundesfinale

Das Bundesfinale des Berufswettbewerbs findet vom 11. bis 16. Juni im mecklenburgischen Güstrow statt.

Die besten Landwirtschafts-Auszubildenden aus dem Land Brandenburg treffen bei diesem Ausschied auf die Sieger aller anderen Bundesländer.

Die Brandenburger Landesfinalisten, neben den beiden Azubis aus dem Hohen Fläming, stammen aus Betrieben in Groß Kreutz (Potsdam-Mittelmark), Birkholz (Barnim), Herzberg (Ostprignitz-Ruppin) und Altlüderdorf (Oberhavel).

Der Berufswettbewerb der deutschen Landjugend läuft in den Sparten Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Forstwirtschaft, Tierwirtschaft und Weinbau.

Die Agrargenossenschaft Rädigke-Niemegk nutzt daher auch regelmäßig den Zukunftstag, an dem Jungen und Mädchen aus ganz Brandenburg in unterschiedliche Berufe reinschnuppern können. In diesem Jahr hatten sich wieder 27 Schülerinnen und Schüler auf dem Hof angemeldet. „Der Zukunftstag ist eine gute Gelegenheit, um über Landwirtschaft zu sprechen“, sagt Schulze. „Man muss sich schon strecken, um Lehrlinge zu bekommen und den künftigen Azubis was bieten. Und nichts ist wichtiger als aufzuklären, was wir hier machen.“

Insgesamt sei die Zahl der Auszubildenden in der Landwirtschaft in Brandenburg in den vergangenen Jahren gestiegen, sagt Sebastian Scholze, Sprecher und Bildungsreferent des Landesbauernverbands Brandenburg (LBV). „Der Trend geht außerdem zu Azubis, die von Haus aus keinen landwirtschaftlichen Hintergrund haben – wie bei Niklas etwa.“ Auch würden sich zunehmend mehr Gymnasiasten nach dem Abitur für eine Lehre und gegen ein Studium entscheiden, sagt Scholze. „Natürlich kann es punktuell immer zu Schwierigkeiten kommen und es gibt hier und da Betriebe, die keine Azubis finden. Aber auch der Berufswettbewerb zeigt, dass es noch Jugendliche gibt, die den Beruf des Landwirtes als Berufung begreifen.“

 

Von Josephine Mühln

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Veröffentlichung: 28.04.2017

Saisoneröffnung des Spielplatzes in Raben

(18.04.2017)

Die Gemeinde Rabenstein/Fläming bedankt sich bei Herrn Helmut Moritz für die Initiative und die Spende einer Kletterpyramide.

 

Im Zuge des Aufbaus der Pyramide wurden gleichzeitig notwendige Reparaturen an den anderen Geräten durchgeführt.

Somit kann am Naturparkzentrum Raben die Frühjahrs- und Sommersaison 2017 durchstarten.

 

Die Gesamtkosten beliefen sich auf 4.823,00 €.

Diese wurden finanziert durch:

Spende der Familie Moritz

 

2.000,00 €

Gemeinde Rabenstein / Fläming

(Aufbau und notwendige Reparaturarbeiten)

2.823,00 €

 

Beratung zur Situation der Feuerwehr in Rädigke

(08.06.2016)

07. Juni 2016

 

Im Rahmen der Sitzung des Ortsbeirates Rädigke-Neuendorf im Gasthof Moritz wurde die örtliche Situation der Feuerwehr beraten. Neben den Mitgliedern des Ortsbeirates waren auch einige Feuerwehrkameraden sowie der Amtswehrführer Tino Bastian, der Bürgermeister der Gemeinde Ralf Rafelt sowie Amtsdirektor Thomas Hemmerling vor Ort und nahmen an der Beratung teil.

 

Die Kameraden schilderten ihre aktuelle Situation und verwiesen darauf, dass die momentane Arbeitssituation vieler Kameraden die Einsatzverfügbarkeit oft erheblich einschränkt. Weiterhin schreckt auch die Organisation der Truppmannausbildung (7 Wochenenden) möglicherweise an einer Feuerwehrmitgliedschaft interessierte Bürgerinnen und Bürger ab, den erforderlichen Aufnahmeantrag zu stellen. Angesprochen wurde vereinzelt auch die Besorgnis, dass die Ortsfeuerwehr für den Einsatz auf der Autobahn zu klein sein könnte. Ortsbeirat Gerald Herzog verwies hierzu auf die bereits im Kreistag geführte Debatte zur Etablierung von Berufsfeuerwehren an den Autobahnen.

 

Die vorgetragenen Argumente und Besorgnisse wurden sehr sachlich diskutiert. Unter den Kameraden gab es dazu teilweise auch unterschiedliche Auffassungen. Einvernehmlich haben alle an der Sitzung Beteiligten geäußert, dass die Ortsfeuerwehr weiter bestehen solle und dass man sich dafür stark machen und aktiv einsetzen wolle. Dazu wurden einvernehmlich folgende Schritte beraten und verabredet.

  • Die Feuerwehrkameraden aus Rädigke wollen gezielt mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern im einsatzfähigen Alter sprechen, um diese für die ehrenamtliche Feuerwehrarbeit zu werben.
     
  • Die Ortswehrführung intensiviert den Kontakt mit benachbarten Wehren zur Organisation gemeinsamer Ausbildungsabende im Rahmen eines geordneten Feuerwehrdienstplans; Ziel ist es hier, wieder eine regelmäßige Ausbildung durchzuführen.
     
  • Die Amtswehrführung wird gemeinsam mit den Ortswehrführungen aus der Gemeinde Rabenstein/ Fläming ein Konzept zur Durchführung von Gemeindeausbildungen aufstellen. Die Wehren aus der Gemeinde sollen hier bestimmte Ausbildungen und Übungen gemeinsam absolvieren.
     
  • Die Kommunalpolitiker aus der Gemeinde und aus dem Amt sollen das politische Thema „Berufsfeuerwehr“ gedanklich weiter vertiefen und miteinander konkrete Zielstellungen sowie politische Strategien zur Zielerreichung aufstellen. Dazu wird es im nächsten Amtsausschuss eine entsprechende Mitteilung geben.
     
  • Die bauliche Situation des Gerätehauses Rädigke ist bekanntermaßen schlecht. Die erforderlichen Sanierungsarbeiten müssen unbedingt umgesetzt werden, damit die Bedingungen für eine regelmäßige Arbeit der Feuerwehr wieder besser werden. Der Amtsdirektor ermittelt dazu den momentanen Stand der Planungen.
     
  • Es wird seitens der Amtswehrführung und des Amtes nach möglichen Vereinfachungen der Truppmannausbildung gesucht. Dazu soll es einen Erfahrungsaustausch mit dem Kreisbrandmeister und benachbarten Trägern geben.
     
  • Der Amtsausschuss sollte sich über die Möglichkeit beraten, die Arbeit der Feuerwehr durch hauptamtliche Arbeitskräfte mehr zu unterstützen. Es geht dabei darum, dass möglicherweise die regelmäßige Ausbildung hauptamtlich zu organisieren und durchzuführen. Es wäre in der Politik zu beraten, ob eine hauptamtliche Wehrführung eingerichtet werden soll.

 

Arbeits- und Ausbildungsförderverein Potsdam-Mittelmark kündigt Pachtvertrag für die Burg Rabenstein

(07.06.2016)

Am 31.05.2016 hat der Arbeits- und Ausbildungsförderverein Potsdam-Mittelmark e.V. den seit 1998 bestehenden Pachtvertrag mit der Gemeinde Rabenstein/ Fläming vorzeitig gekündigt. Der Vertrag sollte eigentlich noch bis zum Jahr 2031 laufen. Der Verein begründet diesen schweren Schritt mit der Absicht, seine Aufgaben künftig als gemeinnütziger Verein wahrnehmen zu wollen. Ein gewerblicher Gastronomiebetrieb wie der auf der Burg Rabenstein ist für einen gemeinnützigen Verein steuerrechtlich problematisch, daher hatte der Vorstand des Vereins sich zu dem schwierigen Schritt entschieden.

 

Die Burg Rabenstein wurde nach der Wende seitens der damaligen Gemeinde Raben mit viel Engagement und großer finanzieller Unterstützung seitens des Landes Brandenburg saniert. So konnte der Burg damals neues Leben eingehaucht werden und sie war seither als Veranstaltungsort, als Hochzeitsburg, als Schullandheim und auch als Ausflugsziel mit einer guten Küche bekannt und beliebt. Dies ist gerade auch dem jahrelangen Wirken von Fritz Lintow zu verdanken, welcher sich durch sein besonderes Engagement als Burgherr vom Rabenstein einen Namen erarbeitet hat.

 

Auch momentan engagiert sich die Gemeinde Rabenstein/ Fläming für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Angebotes auf der Burg. Derzeit wird die Zufahrt zur Burg saniert und erweitert, so dass die Zufahrtsmöglichkeit künftig weniger gefährlich ist. Für das nächste Jahr ist dann eine umfassende Sanierung der Burgmauern geplant. Für beide Projekte wurden seitens der Gemeinde Leader-Förderanträge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 256.000 Euro gestellt.

 

Nun ist es jedoch hinzukommend dringend erforderlich, betrieblich wieder einen Neuanfang auf der Burg Rabenstein auf die Beine zu stellen. „Wir wollen die Burg Rabenstein auf jeden Fall wieder verpachten! Ein Verkauf kommt nicht in Frage, denn die Burg ist das zentrale Aushängeschild, das Wahrzeichen unserer Gemeinde Rabenstein/ Fläming!“, so Bürgermeister Ralf Rafelt.

 

Die Gemeindevertretung Rabenstein/ Fläming wird sich nun in einer außerordentlichen Sitzung zur Kündigung sowie zur Neuverpachtung beraten und gegebenenfalls die ersten wichtigen Entscheidungen treffen. Diese Sitzung soll voraussichtlich am 5. Juli 2016 stattfinden. Genaueres wird noch bekannt gegeben.