Förderprogramm „Amt Niemegk vernetzt“
Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

Dahnsdorf

Vorschaubild

Ersterwähnung 1227 „in villa que Danestorp“ 1575 wird die „Compthurey Dahnsdorf“ erwähnt.

Kirche: ist ein rechteckiger Feldsteinbau mit eingezogenem Chor, Apsis und Breitturm aus der 1. Hälfte des 13. Jh.

 

Einwohner: 1817: 328; 1994: 444; 1995: 447; 1996: 441; 1999: 426 Fläche: 12,52 km².

 

In Dahnsdorf werden alte Bräuche, wie das Osterfeuer, Aufstellen der Pfingstmaie und Männerfastnacht gepflegt. Bekannt ist Dahnsdorf auch durch sein Kunstradsportverein. Neben der geräumigen Turnhalle ist zudem auch die Kindertagesstätte Zwergenhaus, welche sehr gerne angenommen wird. Hier wurde und wird stets investiert, um den Kleinsten gerecht zu sein.

 

Der Ort Dahnsdorf hat Dank seiner Ortschronisten und dessen helfenden Unterstützern mehrere Chroniken vorzuweisen. Aus dem Jahre 2002 stammt die Chronik "Beiträge zur Ortsgeschichte gesammelt und aufgeschrieben von Dahnsdorfer Ortschronisten". Durch das umfangreiche Material kam im Jahre 2005 eine zweite Chronik zum Druck: "Dahnsdorf nach dem Kriegsende 1945, gesammelt und aufgeschrieben von Dahnsdorfer Ortschronisten"


Veranstaltungen

29.11.2017
Sitzung der Gemeindevertretung Planetal
Mehr Informationen erhalten Sie im Ratsinformationsdienst
 

Aktuelle Meldungen

Erneuerung der Deckschicht auf der B102 OU Dahnsdorf Abzweig Kranepuhl

(06.10.2017)

Erneuerung der Deckschicht auf der B102 OU Dahnsdorf Abzweig Kranepuhl

 

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, Regionalbereich West, lässt die Deckschicht auf der B 102 von der Ortsumgehung Dahnsdorf bis zum Abzweig nach Kranepuhl neu herstellen. Auf Grund der hohen Verkehrsbelastung weißt die Verschleißschicht Schäden auf. Die bauausführende Firma ist die Eurovia Verkehrsbau Union GmbH. Ab dem 30.10.2017 bis zum 10.11.2017 ist die B 102 voll gesperrt. Eine Umleitung von Dahnsdorf (K 6927) bis Kranepuhl (K 6930) und dann zur Kreuzung B 102 sowie entgegengesetzt ist ausgeschildert.

 

Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

 

 

Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg
Dezernat BD Region West
Straßenmeisterei Bad Belzig
Niemegker Str. 74
14806 Bad Belzig

Tel.: 033841/62035
Fax.: 033841/62050

MAZ: Fahne sucht Gesangsverein

(18.09.2017)

Eine Kontaktanzeige könnte so lauten: Sie, deutlich über 100 Jahre alt – dennoch gut erhalten und komplett faltenfrei – sucht Ihn. Er sollte erfahren sein, mindestens zehn bis 15 musikalische Männer enthalten und keine Scheu haben, auch an den Wochenenden gemeinsamen Aktivitäten nachzugehen. Am liebsten bei Dorffesten.

 

Auf dem Wege dieser Anzeige könnte die restaurierte Fahne des ehemaligen Gesangsvereins Dahnsdorf womöglich tatsächlich wieder mit einem Gesangsverein des Ortes zusammenkommen. Aber der Reihe nach:

 

Die ehemalige Liebesgeschichte beginnt im Jahr 1883. Im damals schon beschaulichen Dahnsdorf finden sich mehrere Männer zusammen, um nach getaner Arbeit gemeinsam die Anstrengungen des Schaffens von der Seele zu singen. Es ist die Geburtsstunde des Gesangsvereins Dahnsdorf. Natürlich muss auch eine Fahne her, denken sich die Herren damals. Schließlich will man sich zu festlichen Anlässen prunkvoll präsentieren. Gesagt, gebastelt, gewebt und 1889 dann geweiht. Über mehrere Generationen und zwei Weltkriege hinweg, begleitete das edle Schwenkutensil die Dahnsdorfer Sänger. Bis in die 1970er-Jahre. Dann erklang irgendwann der letzte Ton und die Fahne verschwand samt Gesangsverein von der Bildfläche. Eine stumme und harte Zeit für Dorf und Fahne.

 

Rund 2000 Euro von Sponsoren

Im Jahr 2017 nun – also 134 Jahre nach Vereinsgründung – ist die Fahne immer noch das älteste Überbleibsel Dahnsdorfer Gesangstradition. Doch zeigt sie sich jünger als je zuvor. Denn man hat sie ehrwürdig aufbewahrt. Kein Staub, keine Falten oder gar Risse. „Vor vier Jahren entstand die Idee, die Fahne wieder herzurichten. Wir haben sie aufwendig von einem bayrischen Unternehmen restaurieren lassen“, erzählt Thomas Heinrich, der stolz den alten Fahnenkasten öffnet. Kostenpunkt: 2000 Euro. Schuld an dem Projekt ist der Männerfastnachtsverein, der die Fahne nie ganz aus den Augen verlor und ausreichend Sponsoren fand.

 

Ersten Versuch beim Dorffest gestartet

Hier die Spitze vom Schwenkarm erneuert und da ein paar neue goldene Fransen dran. Alles ist nun wieder schick. Die Fahne ist wieder da. Doch von einem Gesangsverein fehlt nach wie vor jede Spur. Noch. Denn auch hier beginnt die Tradition wieder langsam zu zucken. „Für das Dorffest hatten wir mit 15 Leuten ein bisschen geübt, damit wir die Fahne zeigen können“, erzählt Thomas Heinrich. Immerhin. Zum Dorffest am vorigen Sonntag wurde die Fahne geschwenkt und gesungen. Im schicken Zwirn gekleidet, marschierten die sangesfreudige Männer auf.

 

Das gab es so in Dahnsdorf seit über 40 Jahren nicht mehr. Leiter des Gesangsprojekts ist Thomas Hemmerling. Der im Ort wohnende Niemegker Amtsdirektor hat sich auf die Fahne geschrieben, dass sich im Dorf bitte wieder mehrere Männer einmal im Monat zusammenfinden sollten, um zu singen. Ob das die musikalische Renaissance aus dem Jahr 1883 oder doch nur ein flüchtiger Festgedanke war, kann Hobbysänger Thomas Heinrich noch nicht abschätzen. Nun gut. Solange der Gesangsverein nicht lebt, bleibt die Kontaktanzeige geschaltet.

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Veröffentlichung: 15.09.2017

Von Tobias Potratz

Gutes Mittelfeld bei den Ostdeutschen Meisterschaften für die VfH Dahnsdorf

(23.06.2017)

Am Samstag, den 17.06.2017 fand in der Seesporthalle in Großkoschen die Ostdeutsche Meisterschaft im Kunst- und Einradsport statt. Für den VfH Dahnsdorf hatten sich Kevin Kobusch und Erich Kautz qualifiziert.

 

Einwandfrei bis auf Kleinigkeiten fuhr Kevin sein Programm und erreichte er im Feld von 8 Startern einen anerkennenswerten 4. Platz und überholte damit sogar 2 Starter, die mehr Punkte aufgstellt hatten. Madleen Janke, seine Trainerin, ist hochzufrieden mit diesem Ergebnis.

 

Erich fuhr sein Programm gut, obwohl seine Anfangsübungen nicht seinem Können entsprachen. Er hatte sich einer starken Konkurrenz aus Sachsen zu stellen und errichte einen guten 5. Platz bei 6 gemeldeten Fahrern.

 

Am kommenden Sonntag findet die 3. Pokalrunde statt, bei der Erich nicht starten wird, weil er bei dem Ereignis seiner Heimatstadt, Titanen der Rennbahn, unterstützen wird. Trotzdem ist er aufgrund seiner hervorragenden Leistungen als Gesamt-Pokalsieger der Landesverbände Berlin und Brandenburg in diesem Jahr ohne Teilnahme am letzten Wettkampf uneinholbarer Sieger.

 

Ergebnisse:

Kevin Kobusch: aufgestellt 37,8 P            ausgefahren 32,41 P.

Erich Kautz:        aufgestellt 48,2 P.           ausgefahren 34,93 P.

 

 

Foto zu Meldung: Gutes Mittelfeld bei den Ostdeutschen Meisterschaften für die VfH Dahnsdorf

Startschuss für das Projekt „Sanierung der Waldstraße“

(02.05.2017)

Die Gemeinde Planetal erhielt am 13. Februar 2017 den Zuwendungsbescheid des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) bezüglich der Sanierung der Waldstraße im Ortsteil Dahnsdorf.

 

Ziel ist der Ausbau der Waldstraße in der Gemeinde Planetal OT Dahnsdorf als ländlicher Wegebau auf 730m Länge und einer Fahrbreite von 3,50m gemäß D.2.3 - ländliche Infrastruktur der o. g. Richtlinie.

 

Das Projekt hat ein Gesamtvolumen i. H. v. 196.802,57 €. Durch die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER erhält die Gemeinde Planetal eine Zuwendung i. H. v. 132.841,73 €, welche sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammensetzt. 

 

Weiterführende Links zu ELER:

www.eler.brandenburg.de

ec.europa.eu/agriculture/index_de.htm

 

 

Foto zu Meldung: Startschuss für das Projekt „Sanierung der Waldstraße“

MAZ: Die Kita „Zwergenhaus“ soll größer werden

(05.04.2017)

Steigende Geburtenzahlen und mehr Kinder von außerhalb haben dafür gesorgt, dass es in der Dahnsdorfer Kita „Zwergenhaus“ eng wird. Die Gemeindevertretung Planetal hat sich m Mittwoch geeinigt, ein Grobkonzept zur Erweiterung der Kita entwerfen zu lassen. Mit dem Umbau soll außerdem ein weiteres Problem gelöst werden.

 

 

 

Dahnsdorf. Der erste Schritt zur Erweiterung der Kindertagesstätte „Zwergenhaus“ in Dahnsdorf ist getan. Die Gemeindevertretung Planetal hat in ihrer Sitzung am Mittwochabend zugestimmt, ein entsprechendes Grobkonzept inklusive Bau- und Folgekostenschätzung erarbeiten zu lassen.

 

„Wir platzen aus allen Nähten“, sagte Karin Commichau (parteilos), Vorsitzende der Gemeindevertretung. „Bis Ende August werden in der Kita 70 Kinder betreut.“ Gebaut worden war die Kita 2002 lediglich für 45 Kinder, ein Jahr später wurde die Kapazität auf 60 aufgestockt, weil die Geburtenzahlen stiegen und mehr Kinder von außerhalb dazu kamen. Der hohe Lärmpegel und die Enge würden Stress sowohl für die Kinder als auch für die Erzieher bedeuten, sagte Planetals Bürgermeisterin weiter. Joachim Zobel (parteilos), Ortsvorsteher von Dahnsdorf, ergänzte in dieser Sache: „Durch eine größere Kita wird der Wohnstandort attraktiver. Wir müssen vernünftige Voraussetzungen für die Zukunft schaffen, denn die Nachfragen nach Wohnungen und Bauland sind da.“

 

Auch Thomas Hemmerling sprach sich bei der Sitzung im Locktower Gemeindehaus für die Erweiterung der Kita „Zwergenhaus“ aus. „Unsere Einrichtungen sind voll belegt, wir brauchen neue Kapazitäten.“ Niemegks Amtsdirektor verwies auf die Platzprobleme in der Gemeinde Mühlenfließ und die notwendig gewordene Erweiterung der Kita „Spatzennest“ in Niemegk selbst. Auch dort sollen 24 zusätzliche Plätze geschaffen werden.

 

Hemmerling wies die Gemeindevertreter aber auch auf einen möglichen Einbruch bei den Geburtenzahlen nach 2020 hin. „Wir sollten also eine Lösung finden, mit der wir uns nicht allzu sehr in die Nesseln setzen, wenn die Kinderzahl dann doch wieder zurückgeht.“ Ähnlich wie in Mühlenfließ sei daher eine multifunktionale Nutzung von vorhandenen Gebäuden sinnvoll, anstatt etwas komplett Neues aus dem Boden zu stampfen. In der Niemegker Gemeinde war darüber diskutiert worden, das Dorfgemeinschaftshaus als Kita zu nutzen.

 

Stilles Örtchen gewünscht

Im Zuge des Kita-Umbaus soll außerdem der Bau einer Toilette für öffentliche Veranstaltungen in Dahnsdorf mit geplant werden.

Anders als in der ursprünglichen Beschlussvorlage geschrieben, soll dafür nun nicht mehr der Öltankraum der Kita „Zwergenhaus“ umgebaut werden.

Die Gemeindevertreter haben auch darüber diskutiert, alternativ ein externes Toilettenhaus zu bauen oder einen mobilen Toilettenwagen zu organisieren.

Favorit blieb aber, die Toilette in den Erweiterungsbau der Kita zu integrieren.

 

 

Für die Kita „Zwergenhaus“ soll nun ein Planer beauftragt werden, verschiedene Varianten einer möglichen räumlichen Erweiterung vorzustellen. „Ob beispielsweise auf dem schon vorhandenen Grundstück etwas Neues für die unter Dreijährigen gebaut oder unser jetziges ’L’ verlängert wird“, sagte Hemmerling. Zur Finanzierung könnte ein Förderprogramm des Landes Brandenburg genutzt werden. „Aber ob wir davon etwas abbekommen, ist natürlich noch nicht klar“, sagte Hemmerling.

 

Angestrebt ist für Dahnsdorf die Erlaubnis, dauerhaft 65 Kinder betreuen zu dürfen. Dafür ist laut Beschlussvorlage eine räumliche Erweiterung von rund 65 Quadratmetern notwendig. Gebaut werden sollen ein Gruppenraum, ein Beratungsraum für die Erzieher sowie ein kleiner Hauswirtschaftsraum.

Die Planungskosten belaufen sich laut Beschlussvorlage auf 70 000 Euro, die derzeit geschätzten Bau- und Einrichtungskosten würden bei 250 000 Euro liegen.

 

Von Josephine Mühln

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Veröffentlichgung: 31.03.2017

Haus Fläming: Ein Haus sucht Ideen - Designwettbewerb, kreative Köpfe und Möglich-Macher gesucht!

(15.02.2017)

Das frühere Landhotel Dahnsdorf hat lange im Dornröschenschlaf gelegen. Nach Jahren des Leerstands übernahm der Berliner Bauingenieur und Architekt Volker Link die Immobilie im Hohen Fläming und betreibt es seit 2014 als Gruppen- und Seminarhaus. Das HAUS FLÄMING bietet Quartier für rund 50 Gäste und Räume zum Feiern, Entspannen und Lernen. Ob Familienfeiern mit der Verwandtschaft, Chorfahrten, Yogatreffen oder Freizeiten für Sportvereine, alles ist möglich. Unter der Woche nutzen mittelständische Firmen das Haus als Tagungsort oder studentische Seminargruppen der naheliegenden Universitäten aus Berlin, Potsdam, Leipzig oder sogar Hannover.

 

Nach 3 Jahren schreibt das Gruppenhaus nun schwarze Zahlen und die Überschüsse werden direkt wieder ins Haus investiert. Zwar sind die Zimmer alle in gutem Zustand, doch fehlte dem kreativen Unternehmer das gewisse Etwas im Design der Räume.


Mittlerweile sind 5 der 26 Zimmer individuell neugestaltet worden. Ob lässig im Upcycling-Look mit selbst designten Möbeln aus Wasserrohren, gediegen im englisch inspirierten Bibliothekszimmer oder skandinavisch gemütlich im maritimen Zimmer mit Ostseeblick – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

 

Die Umgestaltung der Zimmer hat Betreiber Volker Link Lust auf mehr gemacht. Er möchte mit einem Designwettbewerb kreative Köpfe für sein Projekt begeistern.
Gesucht werden Ideen für die Gestaltung der Zimmer, die eine ganz eigene persönliche Note bekommen sollen, ob durch eine individuelle Wandgestaltung oder selbst entworfene Möbel. Das HAUS FLÄMING stellt ein Budget pro Zimmer zur Verfügung, damit können ambitionierte Inneneinrichter, Hobby- oder Profidesigner und kreative Köpfe ihre Ideen für das ganz besondere Zimmer umsetzen.

 

Doch es werden nicht nur die Macher gesucht, auch die Möglich-Macher.
Das HAUS FLÄMING möchte Investoren und Sponsoren von seinem Konzept begeistern und verspricht dafür interessante Renditen durch Gewinnbeteiligung und natürlich einen Werbeeffekt im Haus, auf unseren Social Media-Kanälen und in der Presse.

 

Wer sich am Designwettbewerb beteiligen oder in die kreative Herberge investieren möchte, nimmt bitte Kontakt zum Betreiber und Eigentümer Volker Link auf.


Kontakt für Designer: designer@haus-flaeming.de
Kontakt für Sponsoren: sponsoren@haus-flaeming.de

[Aufruf Wettbewerb Haus Fläming]

[www.haus-flaeming.de]