Förderprogramm „Amt Niemegk vernetzt“
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Raben

Burg Rabenstein


Ersterwähnung: 1251 hat Conradus zu Rabenstein seinen Sitz auf der Burg. Das Dorf wird erwähnt 1383 „czu Rabenstein“. 1388 steht geschrieben „In denne Stetchin czum Rabinsteeyn...“ Dann wird dabei der Name von Oppen genannt, denn vor 1426/53 bestand die Vogtei (Schirmherrschaft) Rabenstein, später übt das Amt Belzig-Rabenstein das Ober- und Niedergericht aus. 1640 ist der Ort ganz wüst. 1661 gibt es im Dorf schon wieder 6 Hüfner, 3 Kossäten und 1 Hirten.

Zum Dorf Raben gehört die Burg Rabenstein, auf der der oben genannte Conradus, genannt „Wolfsauge“ seinen Sitz hatte.

Kirche: Feldsteinbau aus der Mitte des Jh.

Einwohner: 1817:110; 1994: 183; 1995: 161; 1996: 167; 1999: 153

Fläche: 10,03 km²

Raben, das Dorf mit der Burg Rabenstein, ist ein beliebtes und bekanntes Ausflugsziel. Viele tausend Besucher kommen jährlich um die Burg und ihre Umgebung zu erkunden. In den Jahren 1889 – 1945 wurden die Gebäude der Burg als Försterei und ab 1956 als Jugendherberge genutzt. Auf dem Burggelände finden alljährlich viele Veranstaltungen wie das Osterspektakel, die Burgfestwoche Anfang Juli, Handwerkermärkte usw. statt. Mit den Festen und Veranstaltungen kehrt jedes Mal ein Stück Mittelalter zum Bewundern und Erleben zurück. In Raben ist der Fremdenverkehrsverein „Niemegker Land e.V.“ beheimatet. In der restaurierten Brennerei hat der Naturparkverein Hoher Fläming e.V. eine Informations- und Ausstellungsstätte eingerichtet.

Im Jahr 2008 erschien die Chronik "Raben - ein Dorf im Hohen Fläming, Beiträge zur Chronik  gesammelt von Rabener Ortschronisten 2007" von Raben.

 

Auszug/Inhalt der Chronik:

 

Raben, ein besonderes Dorf Erinnerungen der Dorfbewohner
Die Plane ist der längste Flämingbach Einkehr am Fuße der Burg Rabenstein im Fläming-Gasthaus Hemmerling
1. Spuren der Besiedlung - archäologische Funde Forst und Wa1d
2. Von den ersten Erwähnungen Die letzten Kriegstage in Raben
3. Die Jahre 1300 bis 1399 Aus Berichten nach Kriegsende
4. Die Jahre 1400 bis 1499 Bodenreform
Wüstungen Verwaltung und Bürgermeister von Raben
5. Die Jahre 1500 bis 1599 Bauernwirtschaften nach Gründung der DDR, 1952 erste LPG Typ III
6. Die Jahre 1600 bis 1699 Handel, Gewerbe und Betriebe 1955
7. Nachrichten von 1700 bis 1800 Rabener Kaleidoskop 1988
8. Nachrichten aus den Jahren 1800 bis 1900 Freiwillige Feuerwehr Raben seit 1934
Häuser des Ortes Raben Naturparkverein und Naturparkzentrum
Gasthof Hemmerling Ferienlager
500 Jahre Rabener MühIe Badeanstalt
Die Schmiede in Raben  Jugendherberge
Kirche und Schule, Pastoren DEFA drehte in Raben
Flaschenpost - Lehrer Walter Fischer Die Autoren
Mühlenbesitzer Heinrich Opitz Literaturangaben
9. Nachrichten aus dem 20. Jahrhundert  


Aktuelle Meldungen

8. und 9. September 2018: 48 Stunden Fläming + Flämingmarkt in Raben

(03.09.2018)

Dieses Wochenende können Sie zum 12. Mal auf einer ca. anderthalbstündigen geführten Busrundtour die Naturschönheiten, Sehenswürdigkeiten und Aktionen des Hohen Flämings und zu einem großen Teil auch unseres Amtsgebietes erleben.

 

Die Busfahrt führt in diesem Jahr entlang der Burgenlinie Hoher Fläming von Bad Belzig über Kranepuhl (9.31 Uhr), Lühnsdorf (9.34 Uhr), Niemegk (9.40 Uhr), Rädigke (9.47 Uhr), Raben (9.54 Uhr) über Wiesenburg nach Bad Belzig. Die Busse fahren vom Bad Belziger Bahnhof ab 9:23 Uhr bis 17:23 Uhr alle 30 Minuten. Man kann am Ort seiner Wahl ein- und aussteigen und später wieder weiterfahren. Beispiele für einen Stopp könnten sein:

 

Kranepuhl

Dorffest mit musikalischem Frühschoppen auf dem Reitplatz Kranepuhl (nur So., 10–18 Uhr), dazu Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, Kaffee und selbstgebackener Kuchen der Landfrauen, Frauen-Senioren-Tanzgruppe tanzt um 11 Uhr und 14 Uhr. Offene Kirche (nur So., 9:30–16 Uhr) - Erläuterungen vor Ort durch Erika Belitz sowie Führung durch die Schweinerummel (nur So., 10–15 Uhr) mit Brigitte Thäle. Sie führt durch die eiszeitliche Schweinerummel und gibt Tipps zu gelenkschonendem Wandern (Treffpunkt: Bushaltestelle).

 

Lühnsdorf

… beim Dorfrundgang erleben (nur So., 10–17 Uhr). Die sanierte Kirche ist zur Besichtigung geöffnet. Dorfrundgang mit Fritz Moritz um 10:35 Uhr, Treffpunkt Bushaltestelle. Landhaus Alte Schmiede, Dorfstr. 13 (Sa., So., 12–21 Uhr): Landhausküche mit saisonalen Zutaten aus der Region, Garten mit Streichelzoo.

Wanderung über Buchholz nach Rädigke (Sa., So., 10–17 Uhr). Treff: 13 Uhr ab Kirche Lühnsdorf nach Buchholz. In der Buchholzer Kirche: Bilder-Ausstellung von Lisa Vogel, Kaffee und Kuchen, herzhafter Imbiss und kalte Getränke, ab 15 Uhr dann in der Kirche Buchholz Wanderung nach Rädigke.  Anmeldungen unter 0176 43020035.

 

Niemegk

Offenes Rathaus, Großstr. 6 (Sa., So., 10–17 Uhr)
  • Individuelle Besichtigung eines der ältesten und schönsten Renaissance-Rathäuser Brandenburgs

  • Kaffee, Kuchen, Speisen und Kaltgetränke auf dem Marktplatz

 

Stadtführung in Niemegk, Kirchplatz (Sa., So.)

Kurze Stadtführung in Kirche und Rathaus

Treffpunkt: Kirchplatz, vor der Kirche, Dauer ca. 20 min

  • Nach Ankunft der Busse um 10:40, 13:40 und 15:40 Uhr

  • Spende von 1 € p. P. für einen guten Zweck

 

Stadtnahe Wanderung mit Dietmar Grünert (Sa., So., 10:40–13 Uhr)

Führung durch den historischen Stadtkern Niemegks bis zum alten Wasserturm, zur Postmeilensäule und weiter hinaus in eine weite Wiesenlandschaft mit schönen Ausblicken, Treffpunkt: Marktplatz

 

Offener Hof bei Dachdecker Lutsch, Großstraße 64 (Sa., So., 10–17 Uhr)

Ausstellung historischer Dachziegel und Werkzeuge auf dem Hof

 

St. Johannis-Kirche & die Königin der Instrumente von innen betrachtet, Kirchplatz (Sa., So., 10–18 Uhr)
  • Dreischiffiger neugotischer Backsteinbau

  • Die neu restaurierte Niemegker Baer-Orgel stellt das größte Musikinstrument im LK PM dar.

  • Führung immer zur vollen Stunde

  • Um Spenden zur weiteren Restaurierung der Orgel wird gebeten.

  • Ausstellung von Bildern, Geschichten und Material der Niemegker Chöre sowie über die Geschichte des Niemegker Orgelbaus seit 1787

 

Samstag, 14:30–15:30 Uhr:

  • „Bach und Mendelssohn“ Orgelkonzert, Johannes Stolte

 

Sonntag, 14:30–15:30 Uhr:

  • „Orgelmatinee“ bei Kaffee und Kuchen

 

 

Offener Hof mit Trödelmarkt und Vorführungen, Belziger Str. 3 (Sa., So. von 10–17 Uhr)
  • kleiner Flohmarkt auf dem Innenhof mit Handarbeit

  • Vorführung von Stuhlflechtarbeiten

 

Rädigke

Gasthof Moritz mit Fläming-Bibliothek & Pension, Hauptstr. 40 (Sa., So. ab 11 Uhr)

Genießen Sie regionale Küche im traditionsreichen Landgasthof. Eine Besonderheit ist die Fläming-Bibliothek im alten Saal.

Historische Landmaschinen und landwirtsch. Geräte auf dem Hof; Übernachtungsmöglichkeit, Tel. 033848 60292

 

Offener LothsHof, Hauptstraße 17 (Sa., So., 10-16 Uhr)

• Detailgerechte Sanierung eines Vierseithofes mit Dokumentation

• Darstellung der Historie von Rädigke auf sechs Schautafeln

 

Hofführung und Seifenmanufaktur im Dornberger Hof, Hauptstraße 43 (Sa., So., 10–16 Uhr)

Mit viel Enthusiasmus und Mut wurden gewachsene Baustrukturen erhalten und nun der Zeit entsprechend genutzt.

Seifenmanufaktur: Edle handgefertigte Seife und Pflege mit Zutaten aus Bio-Anbau, Fachinformation durch Ingrid Loebel.

 

Spur der Lesesteine - Führung mit Dr. Bernd Fredrich, (nur Sa., 11 und 13 Uhr)

Locker-leichter Spaziergang rund um das Dorf mit vielen komischen Gedichten und kurzen Erläuterungen zu den

Lesesteinen am Wege sowie etwas Dorfhistorie; Spenden werden gern gesehen. Treffpunkt: Gasthof Moritz, Dauer: ca. 1,5 Std. (1,4 km)

 

Raben

Zwischen 11 und 18 Uhr werden vielfältige kulinarische, kulturelle und handwerkliche Angebote auf dem Festgelände im historischen Ortskern präsentiert. Alte Handwerkstechniken wie Schnitzen, Töpfern, Spinnen oder Mehl mahlen werden vorgeführt. Neben Kartoffelspezialitäten - ob als Marmelade, Puffer oder Schnaps - erfreuen Wildbockwurst und frisch geräucherter Fisch den Gaumen. Tanzgruppen, Blasorchester und Chöre bieten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für Alt und Jung. Während die kleinen Gäste beim Basteln, Karussell fahren oder Seidenmalerei aktiv werden können, haben Besucher die Möglichkeit, Handwerkern über die Schulter zu schauen und nach ausgefallenen Geschenken zu stöbern. Auch das Naturparkzentrum Hoher Fläming, die Kirche und die Burg Rabenstein laden zu einem Besuch ein. Eintritt frei.

 

Im Überblick:

• Keramik und Töpferwaren

• Korbwaren, Holzdesign, Stauden und Gewächse

• Fisch aus Flämingbächen frisch aus dem Rauch

• Spezialitäten von Damwild und Ziege

• Feinkost, Öle und Fruchtaufstriche

 

Rund um die Knolle

• Traditionelle Kartoffelspezialitäten von regionalen Köchen

• Kartoffeln direkt vom Acker

• Kartoffelsortenschau

 

Vorführungen von altem Handwerk und Brauchtum

• Spinnen, Filzen, Töpfern

• Holzkunst, Stellmacherei

• Müllerhandwerk

 

Unterhaltung

• Basteln, Seidenmalerei und mehr - nicht nur für Kinder

• Karussell, Ballwerfen und Entenangeln

• Buntes Programm mit Musik, Tanz, Gesang und vielen Überraschungen im Festzelt sowie in der Kirche

 

Besuchen Sie auch

• die Feuerwehr mit Familienprogramm

• die offene Kirche mit Konzerten

• das Naturparkzentrum mit Erlebnisausstellung

• die Burg Rabenstein mit Restaurant und Turm

 

 

Nutzen Sie die Chance und steigen Sie in den Bus und erkunden unsere schöne Heimat!
Besuchen Sie unsere Region auch an anderen Wochenenden und nutzen Sie die Burgenlinie.

[Faltblatt 48 Stunden]

[http://www.flaeming-havel.de/LAG-FH/Flaemingmarkt/K555.htm]

[http://www.flaeming-havel.de/LAG-FH/48-Stunden-Flaeming/K639.htm]

Foto zu Meldung: 8. und 9. September 2018: 48 Stunden Fläming + Flämingmarkt in Raben

48 Stunden Fläming und Flämingmarkt

(07.06.2018)

Besuchen Sie Kranepuhl, Lühnsdorf, Niemegk, Rädigke und Raben während der Aktion 48 Stunden Fläming!

 

Am 8. und 9. September können Sie den Naturpark Hoher Fläming bequem mit dem Bus erkunden. Auf der Fahrt entlang der „Burgenlinie“ gibt es viel zu entdecken. Erfahren Sie Spannendes aus der über 1000-jährigen Geschichte von Bad Belzig bei einer Stadt- und Burgführung und tauchen

Sie ab ins Mittelalter bei einem Besuch des Museums auf Burg Eisenhardt. In der Niemegker Kirche können Sie die Königin der Instrumente von innen betrachten und dem Klang der restaurierten Orgel lauschen. Besuchen Sie das Naturparkzentrum in Raben und wandern Sie zur Burg Rabenstein. Erleben Sie die Herrscher der Lüfte bei einem Besuch der Falknerei. (…)

 

15. Flämingmarkt in Raben

Am 8. und 9. September 2018 lädt der Rabensteiner Ortsteil Raben zum traditionellen Flämingmarkt mit einem bunten Bühnenprogramm ein. Im historischen Ortskern rund um das Naturparkzentrum erwartet Sie an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr ein quirliges Markttreiben mit Überraschungen

für den Gaumen und vielen Geschenkideen in stimmungsvoller Umgebung. Der Eintritt ist frei.

 

Die Flyer dazu werden zurzeit gedruckt. Haben Sie also noch ein bisschen Geduld.

[Karte]

[www.flaeming-havel.de]

Foto zu Meldung: 48 Stunden Fläming und Flämingmarkt

Spendenaufruf nach Bungalowbrand im Ortsteil Raben

(16.02.2018)

Am Morgen des 12.02. vernichtete ein Feuer im Ortsteil Raben einen aus Holz gebauten Bungalow eines jungen Paares. Der Bungalow brannte vollkommen nieder. Das junge Paar kam zum Glück nicht zu Schaden, verlor jedoch das gesamte Hab und Gut.

Untergekommen sind die Bewohner im Haus der Mutter der jungen Frau.

 

Das junge Paar benötigt jetzt dringend, für die ersten Wochen nach der Katastrophe, materielle und finanzielle Unterstützung.

 

Spendenkonto eingerichtet

 

Das junge Paar ist auf weitere Hilfe angewiesen. Spendengelder können auf das Konto der Gemeinde Rabenstein/Fläming überwiesen werden.

 

IBAN: DE 94 1605 0000 3654 0439 59
BIC: WELADED1PMB
Verwendungszweck: „Bungalowbrand OT Raben“

 

Im Namen des jungen Paares danken wir für jeden kleinen Beitrag, der Ihnen den Neustart erleichtern wird.

 

Rafelt

ehrenamtlicher Bürgermeister

[MAZ-Artikel zum Brand]

MAZ: Beste Stimmung mit neuem Prinzenpaar

(22.01.2018)

Kurz nachdem RHDC-Präsident Florian Schulze nach dem letzten Programmpunkt das Mikrofon endgültig beiseite gelegt hatte, gab es den Ritterschlag: „Das war heute wieder absolut genial“, sagte Brandenburgs ehemaliger Bildungsminister, Günter Baaske (SPD), kurz vor Mitternacht. Der langjährige Fan des Rabener-Halt´-Durch-Clubs (RHDC) war am Samstag bei der Auftaktveranstaltung als Zuschauer und Büttenredner dabei. Wie viele andere zeigte es sich restlos begeistert. Vier Stunden vollgepackt mit Tänzen, Bütten und vor allem vielen strippenden Männern haben dafür gesorgt, dass Baaske nicht der einzige blieb, der dem RHDC-Präsidenten auf die Schulter klopfte.

 

Peinlichen Zwischenfall noch schnell verhindert

Immerhin gab es im Gasthaus Hemmerling nach einem Jahr Pause nun auch wieder ein neues Prinzenpaar. Pinzessin Antonia I. alias Antonia Block aus Mörz und Sebastian II. alias Sebastian Jakob aus Raben gaben ihren Einstand. Beide sind aktive Mitglieder des RHDC und waren so im Laufe der Veranstaltung mehrere Male auf der Bühne zu sehen im gefeierten Programm.

 

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Quelle: Stefan Specht
 

Der Karnevalsauftakt des Rabener-Halt’-Durch-Clubs ging im ausverkauftem Saal über die Bühne. Diesmal auch wieder mit neuem Prinzenpaar.

Zur Bildergalerie

 

Dabei hatte es am Freitagabend bei der Generalprobe noch ganz anders ausgesehen. Etliche Male hatte Florian Schulze die Tänze wiederholen lassen, bis er zufrieden war. Bei den Büttenrednern gab es gar den schlimmsten aller Fälle. Erst als Christoph Herzog am Samstagabend mit seinem Programmpunkt an der Reihe war, bemerkte Marcus Borchardt, dass sich ihre Bütten beinahe komplett deckten. Da war Improvisationstalent gefragt. Schnell zückten die Karnevalisten hinter der Bühne die Handys, um nach Witzen zu suchen. Viel Zeit für das Einstudieren einer neuen Bütt blieb da nicht. Doch Marcus Borchardt machte seine Sache gewohnt souverän. Die Gäste merkten nichts von der mit heißen Nadeln gestrickten Bütt. So blieben am Ende beide Redner den Besuchern als Höhepunkte des Abends in Erinnerung. „Die Hilfe meiner Vereinsmitglieder war grandios“, freute sich Marcus Borchardt nach der Vorstellung.

 

 

Am Ende fast nackt im Publikum

Ebenfalls bemerkenswert war es, dass sowohl die Rabener Sportler als auch die Gäste vom Männerballett des Bad Belziger Karnevalsvereins am Ende fast nackt im Publikum standen. Die Kurstädter waren als Griechische Flieger gekommen und ließen am Ende ebenso die Hüllen fallen wie die Rabener Männer. Auch sie legten einen bemerkenswerten Auftritt hin, bei dem sie sich gegenseitig die Haare mit reichlich Shampoo wuschen. „Das wird eine schöne Sauerei“, freute sich Henry Bresselschmidt schon vor dem Auftritt. Er sollte Recht behalten. Immerhin: So gut wie nach den Sportlern hatte es noch nie beim Rabener Karneval gerochen.

 

Zum Karnevalsauftakt des Rabener-Halt’-Durch-Clubs (RHDC) ist der Saal im Gasthaus  Hemmerling komplett ausverkauft und gut in Bewegung

Zum Karnevalsauftakt des Rabener-Halt’-Durch-Clubs (RHDC) ist der Saal im Gasthaus  Hemmerling komplett ausverkauft und gut in Bewegung.

Quelle: Stefan Specht
 

Ihren ersten Auftritt beim Karneval hatte die Klein Marzehnser Partytruppe. Die jungen Leute aus dem Nachbarort von Raben üben schon seit Jahren Tänze ein und führen sie bei Geburtstagen auf. „Eigentlich Schade, dass wir immer nur einmal auftreten“, hatte Ronny Kucharsky einmal gesagt. Beim RHDC-Präsidenten Florian Schulze rannte er damit offene Türen ein. Nun liegt es an den Tänzern, ob sie der Premiere in Raben weitere Auftritte folgen lassen.

 

Einen weiteren unverhofften Auftritt hatte Heidrun Specht. Die ehemalige Chronistin des RHDC war kurzfristig in die Bresche gesprungen, da ihr Nachfolger Christian Muschert eine Session aussetzt. „Hat wieder Spaß gemacht“, resümierte Heidrun Specht am Ende kurz und trocken.

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Veröffentlichung: 21.01.2018

Von Stefan Specht

[MAZ: Beste Stimmung mit neuem Prinzenpaar]

MAZ: Voll motiviert in die neue Karnevalssaison

(18.01.2018)

Raben. Die Spannung steigt. Denn selbst in den eigenen Reihen des Rabener Karnevalsclubs RHDC ist es bis zur großen Generalprobe ein streng gehütetes Geheimnis, wer das neue Prinzenpaar ist. Eines ist jedoch schon klar: Nach einem Jahr Pause, gibt es nun wieder neue Majestäten. Spannung verspricht auch das alljährlich sehr beliebte Show-Programm.

 

Am Samstag wird es im Rabener Gasthaus Hemmerling dreifach eng. Der Saal ist bei der Auftaktveranstaltung des Rabener-Halt’-Durch-Clubs (RHDC) komplett ausverkauft. Auf dem Programm tummeln sich knackige 22 Punkte und auch hinter der Bühne wird es kuschelig. Denn mit den Klein Marzehnser Partytänzern und dem Bad Belziger Männerballett sowie dem Kurstädter Prinzenpaar nebst Gefolge erwarten die Rabener Karnevalisten reichlich Gäste zu ihrem Saisonauftakt.

 

RHDC-Präsident Florian Schulze freut sich ganz besonders auf diese erste Veranstaltung des neuen Jahres. Ein Sieg bei einem deutschlandweiten Wettbewerb eines Kreditinstitutes hatte in den vergangenen Monaten für viel Euphorie in den Reihen des Vereins gesorgt. Die Mitglieder waren aufgerufen, möglichst viele Unterstützer zu finden. „Am Ende war es knapp. Wir hatten alle Bekannten, Freunde und Verwandten in Bewegung versetzt und zum Schluss online die Reihenfolge der Teilnehmer mitverfolgt.

 

In den letzten Minuten hatte sich das Ergebnis mehrmals geändert“, erzählt Florian Schulze. Umso erleichterter war er, als sein Verein schließlich zu den Gewinnern gehörte. Dafür gibt es 1000 Euro. Die will der Verein in den kommenden Monaten in Kostüme für den Nachwuchs investieren.

 

In diesem Jahr präsentieren die Rabener Karnevalisten wieder ein neues Prinzenpaar. Nachdem Florian Schulze in der vorigen Session ohne Majestäten auskommen musste, hat er nun wieder Prinz und Prinzessin an seiner Seite. Wie immer erfahren selbst die Mitglieder des RHDC erst bei der großen Generalprobe am Freitag, wer aus ihren Reihen das Amt übernimmt.

 

Die Karten für die Aufführungen der Karnevalisten sind auch für die zwei weiteren Sonnabende bereits zum größten Teil vergriffen. So gibt es für den 27. Januar so gut wie keine Plätze mehr. Lediglich für den 3. Februar sind noch Plätze frei. Ganz ohne Tischreservierung geht es jedoch beim Kinderfasching am 4. Februar ab 15 Uhr zu. Dann sichert aber frühes Erscheinen die besten Plätze im Gasthaus Hemmerling. Denn Erfahrungsgemäß wird dieser Veranstaltung über alle Maßen gut besucht.

 

Karten zum Preis von 10 Euro gibt es im Gasthaus Hemmerling unter 03 38 48 / 6 02 18.

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Veröffentlichung: 18.01.2018

Von: Stefan Specht

MAZ: Urlaub geopfert: Er packt nach Xavier kräftig an

(09.10.2017)

Seinen freien Tag hatte sich Friedwart Neue anders vorgestellt. „Eigentlich wollte ich nach Bad Belzig fahren und Auslegware holen“, erzählt er. Dass daraus nichts werden sollte, wusste er bereits am Donnerstag, als er noch am Arbeitsplatz saß. Neue ist Mitarbeiter beim Niemegker Bauamt.

 

Friedwart Neue räumt sein Dorf auf

Welche Schäden orkanähnliche Böen anrichten können, weiß er nicht nur deshalb. Neue hilft auch bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatdorf Raben mit, wo er kann. Freitag – an seinem freien Tag – stand er früh um acht bereit, nicht um nach Bad Belzig zum Einkaufen zu fahren. „Das kann warten“, sagt er, „jetzt gibt es Wichtigeres.“ Friedwart Neue räumte in seinem Urlaub das Dorf mit seinen Wald-, Rad- und Wanderwegen auf.

 

Um Raben herum sah es auch am Freitagnachmittag noch schlimm aus. Am Ortsteingang ist ein Baum entwurzelt, so schwer, dass er beim Umfallen mehrere Menschen hätte erschlagen können. „Um 17 Uhr sind die Kameraden der Feuerwehr am Donnerstag ausgerückt und haben bis in die Nacht Straßen frei geschnitten“, erzählt Friedwart Neue.

Hängen auf halb acht

Hängen auf halb acht: Schiefe Wegweiser auf den Wanderwegen rund um Raben.

Quelle: Victoria Barnack
 

An die Touristen denken

Er selbst war da noch arbeiten. Jetzt wo die zwölf aktiven Ehrenamtler im Beruf fest stecken, übernimmt er ein bisschen der vielen Arbeit, die rund um Raben zu tun ist. „Die Rad- und Wanderwege sind zu“, sagt er und das kurz vor dem Wochenende, „die Touristen kommen doch trotzdem.“ Bis zur Gemarkungsgrenze Richtung Grubo haben Neue und andere Helfer aus dem Dorf den Radweg von den unzähligen, umgefallenen Bäumen und dem zentimeterhohen Laub befreit. „Sogar der Kneiper hat mitgeholfen und seinen Trecker rausgeholt“, erzählt Neue, „obwohl er ja seinen Mittagstisch hätte vorbereiten müssen.“

 

Während die Rabener froh sind, dass die ersten Wege wieder befahrbar sind, gibt das Brandenburgische Umweltministerium eine Warnung heraus. „Das Betreten des Waldes kann jetzt lebensgefährlich sein“, steht darin.

Auf dem Sportplatz in Raben hat der Sturm das neue Fußballtor zerstört

Auf dem Sportplatz in Raben hat der Sturm das neue Fußballtor zerstört.

Quelle: Victoria Barnack
 

Der Vergleich zu Kyrill vor fast genau zehn Jahren drängt sich auf. „Ganz so schlimm war es diesmal nicht“, sagt Neue, der auch damals im Einsatz war. Trotzdem vermutet er in vielen Waldgebieten großen Schaden. Bis zu 50 Prozent der Bäume seien stellenweise dem Sturm zum Opfer gefallen. „Viele Waldbesitzer werden erschrocken sein“, sagt er.Aber nicht nur sie, in Raben mussten auch die Jüngsten lernen, was ein Unwetter anrichtet: Der Sturm hat das neue Fußballtor im Dorf erlegt. „900 Euro einfach so weg“, sagt Neue.

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Von: Victoria Barnack

Veröffentlichung: 06.10.2017

Startschuss für das Projekt „Außensanierung der Burg Rabenstein“

(09.06.2017)

Die Gemeinde Rabenstein / Fläming erhielt den Zuwendungsbescheid des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) bezüglich der Außensanierung der Burg Rabenstein.

 

Ziel ist die Sanierung der Stützpfeiler der Burgmauer, des Holzfußbodens des Bergfrieds, Dacharbeiten an diversen Nebengebäuden, Erneuerung des Holztores und der Schwellen an der Scheue und die Erneuerung des Rosemariestegs.

 

Das Projekt hat ein Gesamtvolumen i. H. v. 116.707,38 €. Durch die vollumfängliche Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER erhält die Gemeinde Rabenstein / Fläming eine Zuwendung i. H. v. 116.705,96 €.

 

 

Weiterführende Links zu ELER:

www.eler.brandenburg.de

ec.europa.eu/agriculture/index_de.htm

 

 

Foto zu Meldung: Startschuss für das Projekt „Außensanierung der Burg Rabenstein“

Saisoneröffnung des Spielplatzes in Raben

(18.04.2017)

Die Gemeinde Rabenstein/Fläming bedankt sich bei Herrn Helmut Moritz für die Initiative und die Spende einer Kletterpyramide.

 

Im Zuge des Aufbaus der Pyramide wurden gleichzeitig notwendige Reparaturen an den anderen Geräten durchgeführt.

Somit kann am Naturparkzentrum Raben die Frühjahrs- und Sommersaison 2017 durchstarten.

 

Die Gesamtkosten beliefen sich auf 4.823,00 €.

Diese wurden finanziert durch:

Spende der Familie Moritz

 

2.000,00 €

Gemeinde Rabenstein / Fläming

(Aufbau und notwendige Reparaturarbeiten)

2.823,00 €

 

MAZ: "Das Leben spielt sich in den Dörfern ab"

(28.03.2017)

Hilfe zur Selbsthilfe und Lobbyarbeit für die Dörfer: Das Dörfernetzwerk Hoher Fläming will kleine Orte zurück ins Gedächtnis der Bevölkerung holen. Die Devise dabei lautet: „Nicht jammern, sondern selber bemühen“, wie Sprecher Ralf Rafelt im MAZ-Interview sagt. Er spricht außerdem darüber, wo die Idee für das Netzwerk herkommt und welche nächsten Schritte geplant sind.

 

Raben. Das Dörfernetzwerk „Hoher Fläming“ wurde jüngst ins Leben gerufen. Zum Sprecher wurde Ralf Rafelt aus Groß Marzehns gewählt. Die MAZ hat nachgefragt.

 

Wie ist das Treffen auf der Burg Rabenstein gelaufen?

 

Es gab eine gute Diskussion. Wir waren 23 Teilnehmer aus 13 Dörfern des Amtes Niemegk, der Gemeinde Wiesenburg/Mark sowie aus Bad Belzig. Ich bin sehr froh, dass auch der Amtsdirektor von Niemegk, Thomas Hemmerling, und damit die Verwaltung mit an Bord ist. Das hilft uns, professioneller zu arbeiten. Daneben hoffen wir auf eine zweijährige Begleitung durch das Institut für nachhaltige Entwicklung und Strukturpolitik (INES). Aber wir sind uns einig: Wenn diese Förderung nicht kommt, machen wir trotzdem weiter.

 

Was kann man sich unter dem Dörfernetzwerk Hoher Fläming vorstellen?

 

Die Idee kommt aus Schweden. Dort gibt es jährlich außerdem einen Dörferreichstag, bei dem tausend Dörfer zusammenkommen. 2006 waren acht Brandenburger dabei. Danach wurde das märkische Netzwerk für Lebendige Dörfer gegründet. Sein Ziel ist die Selbsthilfe, aber auch die Lobbyarbeit für die Dörfer. Wir wollen mehr Rechte für die Ortsteile sowie eigene Haushaltsposten. Die Dörfer brauchen mehr Geld. Vielerorts können kaum noch die Pflichtausgaben erledigt werden, von den freiwilligen Ausgaben ganz zu schweigen.

 

Die Dörfer sind also vernachlässigt worden?

 

Die Dörfer wurden und werden tatsächlich etwas vergessen. Den Begriff Dorf gibt es nicht mehr. Heute wird fast immer von Gemeinden geredet, von Großstrukturen, die mehrere Dörfer umfassen. Gemeinden sind administrative Sachen, die sich vielleicht besser rechnen. Das Leben spielt sich aber in den Dörfern ab. Deshalb wollen wir das Dorf wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Der Begriff Dorf muss wieder Eingang in die Gesetze finden.

 

Warum ein eigenes Netzwerk für den Hohen Fläming?

 

Das Flächenland Brandenburg ist groß. Es ist uns nur selten möglich, zu Treffen in die Uckermark oder die Lausitz zu fahren. Deshalb wollen wir uns stärker hier vor Ort vernetzen, natürlich nicht abgekoppelt von den anderen. Ein Dörfernetzwerk muss von unten wachsen.

 

Wenn es das Brandenburgische Netzwerk schon seit einigen Jahren gibt, drängt sich die Frage nach dem bisher Erreichten auf.

 

Im Landtag ist man sich der Probleme offenbar bewusst und hat deshalb eine Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen“ eingesetzt. Da konnten wir viele Sachen einbringen. Der demografische Wandel findet in den Dörfern statt, aber längst nicht so stark wie vorhergesagt. Die Geburtenraten steigen wieder und es gibt Zuzug. . Wir gehen davon aus, dass sich im Abschlussbericht der Enquete-Kommission einige unserer Auffassungen wiederfinden werden. Es gibt den jährlichen Tag der Dörfer in Brandenburg. Der Vorletzte fand in Garrey statt. Damals wurde die Idee zu unserem regionalen Netzwerk geboren.

 

Wie geht es jetzt weiter?

 

Aktuell arbeiten wir an einer gemeinsamen Erklärung zum Auftakt. Wir werden uns künftig einmal im Vierteljahr treffen. Auf dem nächsten Treffen im Juni stattfinden werden wir Probleme aus den einzelnen Dörfern zusammentragen und uns über die Dringlichkeitsrangliste verständigen. Wir wollen uns gegenseitig unterstützen. Nicht jammern, sondern selber bemühen, ist unsere Devise.

 

Von Andreas Trunschke

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Veröffentlichgung: 27.03.2017