Förderprogramm „Amt Niemegk vernetzt“
Maerker Amt Niemegk
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Niemegk

Blick vom Wasserturm

Rathaus

Zur Stadt Niemegk gehören die Gemeindeteile:
- Hohenwerbig
- Lühnsdorf

 

Geschichte

Ersterwähnung 1161 als „burgwardis Niemeke“. Die Schreibweise Niemegks änderte sich im Verlaufe der Jahrhunderte mehrmals. Slawische Burg aus der Zeit vor 1000, auch der Name ist slaw. Ursprungs. Reste einer nachfolg. DeutschenBurg wurden gefunden. Niemegk gehörte bis 1815 zu Chursachsen, dann zu Preußen. 1228 fand angeblich die Stadtrechtsverleihung statt. Mehrmals durch Kriege zerstört, besonders im 30jährigen Kriege. Rittergut mit von Oppen als letzten Eigentümer. Niemegk hatte frühzeitig schon gleiche Privilegien wie Wittenberg; war Grenz- und Garnisonsstadt.

Denkmale: Rathaus, 1570; Postsäule 1529; sog Kloster 10./11.Jh.

Persönlichkeiten: Kanzler v. Brück auf dem „alten Hof“; Dr. Robert Koch; Martin Anton Niendorf, als Heimatdichter und Revolutionär; Karl von Francois, als Schill'scher Offizier.

Verkehrswesen: Bundesstraße 102, BAB 9, Eisenbahn

Kirche: St. Nicolaus schon 1526 wüst (Kloster?); St. Johannis-Kirche von Stühler erbaut (Schüler von Schinkel)

Einwohner: 1697: 900; 1994: 2380; 1995: 2403; 1996: 2386: 1999: 2377

Fläche: 21,09 km²

Ortsentwicklung
Niemegk entwickelte sich aus einem ehemaligen Haufendorf mit Kirche zu einer planmäßig angelegten Ackerbürgerstadt mit Marktplatz im Ortskern, die Bebauung erfolgte dabei immer noch in dichter Form um den Stadtkern herum. Da sich die Stadt um den Kern herum gebildet hat, liegen auch heute noch viele Handwerksbetriebe im Stadtkerngebiet.

Aufmerksame Besucher entdecken viele Sehenswürdigkeiten. Jedem von Ihnen wird das herrliche Rathaus, das im Renaissance-Stil erbaut wurde, in Erinnerung bleiben. 1547 wurde es durch die Spanier und Wallonen zerstört und 1570 an gleicher Stelle, aber größer als zuvor, wieder errichtet. Der alte Teil des Kellermauerwerkes stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert.

Dem Rathaus gegenüber steht die St. Johanniskirche mit Ihrer dreischiffigen Emporehalle und dem achteckigen Turm. Die Kirche wurde 1853 nach einem Brand nach Plänen des Schinkel Schülers Friedrich August Stüler wieder aufgebaut. Niemegk war kursächsisch. Das bezeugt die alte Postmeilensäule aus dem Jahre 1725 mit den Initialen von Fridericus August Rey, August dem Starken, der als Friedrich I. Kurfürst von Sachsen (1694 – 1733) und als August II. König von Polen (1697 – 1733) war. Auf der Großstraße sehen wir Mauerreste einer alten Klosterruine, eines Feldsteinbaus aus dem 13. oder 14. Jahrhundert.

Eine Gedenktafel am Haus Nr. 69 in der Großstraße erinnert an Dr. med. Robert Koch. Er lebte und wirkte für eine kurze Zeit (1868 – 1869) in Niemegk, die er aber aufgrund fehlender Patienten wieder verließ. Die Schule und die Apotheke wurden nach ihm benannt. An den Flämingdichter Martin Anton Niendorf (1826 – 1878) erinnert eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus, Großstraße 74. M.A. Niendorf schrieb Gedichte und Romane u.a. die „Hegeler Mühle“ oder „Der Schulzenhof zu Raben“.

Mit der Erschließung der Tonvorkommen wanderte ein Teil der Betriebe in die Stadtrandgebiete ab. Die Bebauung orientierte sich dabei an den geologischen Gelegenheiten, so dass die Tonlagerstätten regelrecht umschlossen werden. Das Erscheinungsbild der Stadt ist durch eine ländliche Bebauung geprägt, es herrschen ein- bis zweigeschossige Gebäude vor. Häufig vorkommende Straßenverbreiterungen führen zu anger- und platzartigen Erweiterungen. Öffentliche Grünflächen sind im Stadtgebiet kaum zu finden, eine Begrünung ist größtenteils auf die privaten Gärten zurückzuführen. Insgesamt betrachtet sind die historischen Strukturen noch erhalten bzw. zu erkennen.

Eine Besonderheit der Stadt ist das weltbekannte Adolf-Schmidt-Observatorium für Erdmagnetismus, international führend bei der Erforschung physikalischer Erdphännomene.

Am Fuße des Wasserturms befindet sich das Freibad. Eine weitere Erholungsstätte ist die Forellenzuchtanlage in Werdermühle, ca. 2 km von Niemegk entfernt. Hier kann man sich beim Angeln oder Picknick erholen.

Jährlich finden in der Stadt Niemegk viele Feste statt, wie das Feuerwehr- und Schützenfest Anfang Juni oder das Oktoberfest. Der Karnevalsclub NCC Niemegk zeigt mehrmals im Jahr seine Programme.

Kirche


Aktuelle Meldungen

MAZ: Was Luther einst im Hohen Fläming trieb

(04.08.2017)

"Der Reformator Martin Luther hatte einst enge persönliche Beziehungen nach Niemegk. Das geht aus Dokumenten hervor, die der Historiker Roland M. Lehmann ausgewertet und jetzt bei einem Vortrag in Niemegk vorgestellt hat. Interessant ist unter anderem eine Taufe, die Luther wohl als Freundschaftsdienst selbst vollzog."

 

Lesen Sie mehr unter: http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Was-Luther-einst-im-Hohen-Flaeming-trieb

 

 

 

Foto zu Meldung: MAZ: Was Luther einst im Hohen Fläming trieb

MAZ: Friedhof geht in neue Hände über

(02.08.2017)

"Stabwechsel auf dem Niemegker Friedhof. Nach 48 Arbeitsjahren geht Uwe Tempelhahn jetzt in den Ruhestand. 27 Jahre war er als Hausmeister für die Kommune tätig. Davon sorgte er 13 Jahre lang als Friedhofsgärtner für Ordnung und Sauberkeit auf der Begräbnisstätte und in der Trauerhalle."

 

Lesen Sie mehr unter: http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Friedhof-geht-in-neue-Haende-ueber

 

 

Die wertvolle Arbeit von Herrn Tempelhahn hat die Stadt Niemegk über viele Jahre hinweg bereichert. Den Ruhestand haben Sie sich, lieber Herr Tempelhahn, wahrlich verdient!

Wir wünschen Ihnen eine erfüllte, sowohl spannende als auch entspannende Zeit!

Die besten Glückwünsche von der Amtsverwaltung Niemegk.

Foto zu Meldung: MAZ: Friedhof geht in neue Hände über

Zu Fuss von Berlin in die Schweiz für den guten Zweck - Projekt "Gate2Castle"

(27.07.2017)

3 Männer, 1000 Kilometer, 14 Tage – Vom 30.07.-12.08.2017 laufen Fabian Jordan, Kevin Schwestermann und Joel Ruffiner vom Berliner Brandenburger Tor bis zum Stockalperschloss in Brig-Glis (CH), wo die drei zu Hause sind. Auf diesem Weg werden die Läufer Spendengelder für die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe sammeln.

 

Vor rund einem Jahr ist die Projektidee ins Leben gerufen wurden und seither wurde fleissig trainiert und es sind bereits über 25'000 Schweizer Franken an Spendenbeiträgen zusammen gekommen.

 

Der 1000 Kilometer lange Weg ist in verschiedene Etappen unterteilt. Die Männer legen dabei zwischen 60-80 km pro Tag zurück und werden bis zu 14 Laufstunden unterwegs sein. Nach der ersten 83km langen Strecke, welche am 30.Juli in den frühen Morgenstunden am Brandenburger Tor in Berlin beginnt, wird der erste Halt in Niemegk sein.

[Gate2Castle_Info.pdf]

Foto zu Meldung: Zu Fuss von Berlin in die Schweiz für den guten Zweck - Projekt "Gate2Castle"

Kastanienhof Niemegk: Altersgerechtes Wohnen in Niemegk

(19.07.2017)

Barrierefreies Wohnen in der Stadt Niemegk

In der Niemegker Bahnhofstraße 45 sind in der Villa und drei Nebengebäuden insgesamt 20 alten- bzw. behindertengerechte Wohnungen entstanden. Sie bieten künftigen Mietern Wohnungsgrößen zwischen knapp 35 und gut 70 Quadratmetern. Modern ausgestattet lässt ein Fahrstuhl alle Wohnungen gut erreichen. Die Bushaltestelle vor der Tür und ein Discount-Markt gegenüber sorgen für eine gute Anbindung in direkter Nachbarschaft.

 

Landrat Wolfgang Blasig informierte sich vor Ort über das neue Projekt altersgerechten Wohnens. Er hält dieses Vorhaben für ein vorbildliches Modell im ländlichen Raum: "Ein durchaus nachahmenswertes Beispiel für ein Zusammenleben von Alt und Jung, nicht nur in Potsdam-Mittelmark". 

 

Ein weit geöffneter und begrünter Hof sorgt für eine lockere und kommunikative Atmosphäre. Das ehemalige Landambulatorium stand längere Zeit leer, bis die Architektin Martina Kaufmann-Götz darauf aufmerksam wurde. Mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO Bezirksverband Potsdam e.V.) fand sich eine Betreiberin, die für eine engagierte Betreuung der Mieter steht. Neben der Pflege- stehen auch andere Dienstleistungen den Bewohnern im Kastanienhof zur Verfügung.

 

Vorstand André Saborowski: "Wir richten uns nach den konkreten Bedürfnissen der Mieter, egal ob jung oder alt. Bei uns sind alle Menschen willkommen."

 

Das Berliner Architektenehepaar Kaufmann-Götz ist in der Region gut bekannt. Bereits 1990 erwarben sie den Vierseithof der früheren Schmiede in Lühnsdorf - heute unter dem Namen Landhaus „Alte Schmiede“ mit Hotel, Restaurant sowie einem Seminarhaus ein Begriff im Fläming-Tourismus.

 

Quelle: Landkreis Potsdam-Mittelmark

[Pressemeldung LK PM]

MAZ: Neue Lampen für eine hellere Ortsdurchfahrt

(17.07.2017)

Wer dieser Tage bei Dunkelheit die Ortsdurchfahrt Niemegk passiert, dem wird auffallen, dass die Straßenlaternen um einiges heller leuchten als noch vor ein paar Wochen. Denn alle Lampen sind auf LED umgerüstet worden – was das Licht zudem weißer erscheinen lässt. Auch die Lampen in den Nebenstraßen kommen noch dran.

 

„Die Stadt Niemegk hat zuletzt Mitte der 90er Jahre neue Beleuchtung bekommen“, sagt Bauamtsleiter Thomas Griesbach. „Die alten Lampen hatten einen Verbrauch von 100 bis 120 Watt.“ Seit etwa zwei Jahren ist Niemegk nun wieder auf ein Haushaltssicherungskonzept angewiesen und suchte nach Möglichkeiten, Kosten zu sparen.

 

Teilweise stehen in Dörfern noch Lampen aus DDR-Zeiten

Die neuen LED-Lampen verbrauchen jeweils nur noch 48 Watt. „Und sie sind für die nächsten 50 000 bis 60 000 Stunden wartungsfrei“, sagt Griesbach. Er geht davon aus, dass sich die Investition bei den vorher mit 120 Watt-Lampen bestückten Laternen nach drei Jahren amortisiert hat und dann die Sparphase beginnt. „Das ist ein langfristiges Projekt, was wir uns auf die Fahne geschrieben haben“, ergänzt Griesbachs Kollege Friedwart Neue. „Wir müssen am Ball bleiben, die Bürger machen uns vor, wie Energiesparen geht.“

 

Auch in den amtsangehörigen Gemeinden soll die Beleuchtung allmählich erneuert werden. Teilweise müsse jedoch grundhaft neue Beleuchtung installiert werden, weil in den Dörfern noch Laternen aus DDR-Zeiten stehen. In Raben und Dahnsdorf ist die Umrüstung bereits abgeschlossen, in Schlalach wurde bereits mit dem Lampenwechsel begonnen. „Die Dahnsdorfer hatten vorher einen Verbrauch von 9000 Euro pro Jahr – jetzt liegen sie bei 1700 Euro“, sagt Neue. „Und es war noch keine Reparatur notwendig.“

 

Kosteneinsparung von bis zu 60 Prozent erhofft

Insgesamt will man 126 Lampen umgerüsten, 104 sind schon fertig. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 45 500 Euro. „Wir gehen von einer Kosteneinsparung von 55 bis 60 Prozent aus“, sagt Thomas Griesbach. Die 48 Watt-Lampen werden indes nur für die Ortsdurchfahrt verwendet. „In den Nebenstraßen reichen 24 Watt“, sagt Friedwart Neue. „Da stehen die Häuser dichter und die Abstände zwischen den Lampen sind geringer.“

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Von Josephine Mühln

Veröffentlichgung: 13.07.2017

[MAZ-Artikel]

Rückblick: 1. Niemegker Jahrmarkt mit Einweihung der beiden Rundwanderwege

(17.07.2017)

Das war unser 1. Niemegker Jahrmarkt

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Gäste aus nah und fern,
liebe Mitwirkende,
 
die Sonne schien am gestrigen Sonntag, obwohl sie sich hinter den Wolken teilweise versteckte. Und auch ein paar Regentropfen ließen die Stimmung nicht kippen. Das war er: Unser erster Niemegker Jahrmarkt.


Für alle, die nicht dabei sein konnten, geben wir Ihnen gern einen Überblick.


Die ersten neugierigen Niemegker waren bereits um acht, also drei Stunden früher als geplant, auf dem Markplatz, um die Aufbauarbeiten zu begutachten.


Um kurz vor acht läuteten die Glocken der St. Johannis-Kirche Niemegk und luden alle ein, den Gottesdienst zu besuchen. Derweilen waren die fleißigen Helfer auf dem Marktplatz vor dem Rathaus und es herrschte der bekannte Vorbereitungstrubel. Nach verstummen der Glocken schloss sich die Pforte und plötzlich blieb das Treiben vor der Kirchentür - und es wurde bedachtsam. „Vertraut den neuen Wegen“ hieß es im Gottesdienst von Pfarrer Daniel Geißler. Passend dazu wurde das Gesangbuch aufgeschlagen und die größte Orgel Potsdam-Mittelmarks (gespielt von Manfred Lang) erklang.


Nach dem Wandersegen werden nochmal hier und da die Schnursenkel festgezogen und es kann losgehen. Ganz mit den Worten von Hape Kerkelin „Ich bin dann mal weg“.  Frohen Mutes führten die Natur- und Landschaftsführer Dietmar Grünert und Christian Marthe die Wanderer auf den stadtnahen Wanderweg Nr. 44. Der fünf Kilometer lange Weg begann mitten im historischen Stadtkern Niemegks mit unserem wunderschönen Rathaus aus der Zeit der Renaissance. Innerhalb der Stadt führte die Tour zum alten Wasserturm. Weiter ging es zur sehenswerten Postmeilensäule. Raus aus der Stadt erwartete die Wanderer eine weite Wiesenlandschaft mit schönen Ausblicken auf die Stadtsilhouette Niemegks. An der Bungalowsiedlung vorbei führte der Weg weiter hinein in einen schattigen Laubwald bis zum Buffbach. Anschließend führte der Weg wieder in die Stadt zurück.


Über den Marktplatz hinaus war das Akkordeon von Herrn Moritz zu hören. Die Stände waren aufgebaut, der Grill angezündet und die erste Fassbrause ging über die Theke, als die Wanderer zurück auf dem Marktplatz kamen.  


Um kurz nach 11 Uhr ergriffen dann der stellvertretene Landrat, Herr Stein und Amtsdirektor Herr Hemmerling sowie Frau Commichau, Amtsausschussvorsitzende des Amtes Niemegk, das Wort und begrüßten herzlich alle Gäste.


Der Wanderweg wurde nun auch offiziell eröffnet und das rote Band, als Symbol zur Eröffnung, durchgeschnitten. Hintergrund war der Kreistagsbeschluss aus dem Landkreises Potsdam-Mittelmark im Jahre 2007, den Hohen Fläming zur Top Wanderregion auszubauen. Dieses Ziel wurde in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt und weiterverfolgt. Mit der Einweihung von zwei neu ausgeschilderten und ausgestatteten Rundwanderwegen in und um Niemegk mit Anbindung an das überregionale Wanderwegenetz soll die touristische Bedeutung von Niemegk als Tor zum Naturpark Hoher Fläming weiter gestärkt werden. Wir versprechen uns und insbesondere den Niemegker Leistungsträgern mit dem Ausbau der touristischen Infrastruktur mehr Gäste, Besucher und Einkommensmöglichkeiten für den schönen, erlebnisreichen und gastfreundlichen Amtsbereich Niemegk.


Nach dem Gedicht, dass unsere Amtsausschussvorsitzende Frau Commichau für diesen Anlass schrieb, stellten sich die beiden Natur- und Landschaftsführer Herr Grünert und Herr Marthe, beide Niemegker Wanderer, vor und luden alle herzlich ein, auch an der zweiten Führung teilzunehmen. Um 12.30 Uhr ging es dann mit Herrn Marthe auf die längere Tour. Der Rundwanderweg südlich der Stadt Niemegk (Nr. 43, ca. 12 km) führte die Wanderer dann hinaus aus der Stadt nach Süden ins Tal der Adda, einem weiteren stadtnahen Bach. Eine Informationsstele gab Auskunft über diesen Flämingbach. Oben am Waldrand angekommen, können Wanderer rasten und die Aussicht und Ruhe genießen. Weiter ging es dann nach Hohenwerbig, dort durchwanderte man die ruhige Dorfstraße mit ihren typischen Vierseithöfen und der Kunstkirche. Kurz vor Neuendorf hatte der Weg dann direkten Anschluss an den Burgenwanderweg, der die vier Flämingburgen Burg Rabenstein, Schloss Wiesenburg, Burg Eisenhardt und die Burg Ziesar auf 148 km verbindet. Der eigentliche Wanderweg führte aber weiter in Richtung Norden bis zum geomagnetischen Observatorium, wo wiederum eine Informationstafel vor dem Objekt Auskunft über dieses Haus gab. Unweit davon trifft der Wanderweg dann auf die stadtnahe Runde und führte ebenfalls entlang der weiten Wiesenlandschaft.


Währenddessen konnten die anderen Gäste auf dem Marktplatz verweilen, dem Akkordeon lauschen, die Stände erkunden, sich ein frisches Fischbrötchen, Grillwurst oder Kuchen holen und die Fläminger-Brause probieren. Neben dem kleinen aber feinen Markt gab es aber auch die Gelegenheit, an der Kirchführung teilzunehmen und das beeindruckende Rathaus zu besichtigen.


Dieses Fest wäre ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Beteiligter nicht solch ein Erfolg geworden. Aus diesem Grund danken wir auch an dieser Stelle noch einmal herzlich für das Engagement unserer Vereine und Bereitschaft der Anwohner. Es war ein gelungener Treffpunkt für Jung und Alt.

 

 

Besonderer Dank an:

  • "Flinke Eichhörnchen" Johanniter-Hort Niemegk, Frau Andexer und Team
  • B.O.S.S. Sicherheitsdienste und Service GmbH, Frau Schröter und Team
  • Natur- und Landschaftsführer Dietmar Grünert und Christian Marthe
  • Dr. J. Linthe, Bürgermeister Stadt Niemegk
  • Familie Moritz aus Raben
  • Fischhandel Gehricke und Team
  • Planequell Seifenmanufaktur, Frau Kunick
  • Fremdenverkehrsverein Niemegker Land e.V., Herrn Lintow und Herrn Rafelt
  • Getränkegroßhandel Höhne
  • Großkopfs Turmwindmühle Niemegk e.V.
  • Niemegker Carnevalsclub e.V. 'NCC', Hans-Dieter Scherz und Team
  • Evangelisches Pfarramt Niemegk, Herrn Geißler und Herrn Lang
  • Imkerei Moritz aus Grabow
  • Kita Spatzennest Niemegk, Frau Maager und Team
  • Den Anwohnern der Großstraße danken wir im Namen aller für Ihre Geduld und Ihr Verständnis für diesen Jahrmarkt.

Randbemerkung: Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar.

 

Im Anschluss ein paar Impressionen, für die, die nicht dabei sein konnten.

 

Foto zu Meldung: Rückblick: 1. Niemegker Jahrmarkt mit Einweihung der beiden Rundwanderwege

Luther ritt auf Pferd nach Niemegk

(13.07.2017)

Pressemitteilung der Evangelischen Kirchengemeinde Niemegk

 

 

Über Hundert Gäste tummelten sich bei schönstem Wetter am Sonntag auf dem Niemegker Kirchplatz zum Luther-Kinder-Fest. Den Auftakt machten die Spatzen des Carnevalsclubs, die mit ihrem „Wir wollen verreisen“-Tanz die Anwesenden in Urlaubsstimmung versetzten. Höhepunkt des Festes war der Einzug des Lutherkinderpaares. Endlich wurde das Geheimnis gelüftet, auf welche Bewerber das Los um die Hauptrollen des Festes gefallen war.

 

Hoch zu Roß kamen Kimi Schmidtko aus Niemegk als Martin Luther und Marie Block aus Rädigke als Katharina Luther auf den Kirchplatz geritten.

 

Die wunderschönen Kostüme waren extra für diesen Tag vom Trachtenverein Wittenberg ausgeliehen worden und die beiden wollten die Kostüme auch bis zum Ende des Festes nicht wieder ausziehen.

 

Niemegks Amtsdirektor Thomas Hemmerling begrüßte das Lutherpaar mit einer würdigen Rede und die beiden bedankten sich, indem sie offiziell das Kuchenbuffet eröffneten. Die Pferdeäpfel, die dabei auf der Kirchentreppe landeten wurden vom Amtsdirektor beseitigt, der zugab, dass er es in seinem Beruf gewöhnt sei, den Mist anderer wegzumachen.

 

Großen Anklang bei Groß und Klein fand das mittelalterliche Frisurenflechten bei Monique von Palubicki, die über 30 Köpfe zeitgemäß stylte.

Foto zu Meldung: Luther ritt auf Pferd nach Niemegk

MAZ: Er ist einer der jüngsten Meister Deutschlands

(12.07.2017)

Willi Höhne aus Niemegk ist ein echter Überflieger. Gerade erst 19 Jahre und schon Meister. Nun will der Fleischer erstmal auf Wanderschaft gehen, denn nur der Brief bringt noch keine Erfahrung. Auch danach sind die Weichen in der Region Hoher Fläming schon gestellt.

 

Lesen Sie weiter in der Märkischen Allgemeinen Zeitung!

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Veröffentlichung: 11.07.2017

von Stefan Specht

Vorfreude auf das Lutherkinderfest in Niemegk - Spielen und basteln wie zu Luthers Zeiten

(30.06.2017)
Pressemitteilung der Evangelischen Kirchengemeinde Niemegk

 

Alte Zöpfe auf dem Niemegker Kirchplatz

 

Beim Lutherkinderfest am Sonntag, dem 9.7. auf dem Niemegker Kirchplatz wird Monique von Palubicki dafür sorgen, dass die Haartracht der Anwesenden wie zu Luthers Zeiten aussieht. Die gelernte Friseuse bietet für Kinder wie für Erwachsene das Flechten von mittelalterlichen Frisuren an. Dazu stehen auch entsprechende Kostüme für Kinder und Erwachsene zur Verfügung in denen sich anschließend jeder von Fotograf Hans-Dieter Scherz für ein Erinnerungsbild ablichten lassen kann - vor der Kirche, dem Rathaus oder auch hoch zu Pferde, wie zu Luthers Zeiten. Der Niemegker Cowboy Helmut Bode wechselt die Cowboykluft und verwandelt sich für diesen Tag in einen mittelalterlichen Pferdeknecht.

 

Neben reichlich Kaffee und Kuchen gibt es zur Erfrischung auch Getränke der Firma Getränke Höhne, die zum Reformationsjahr einen speziellen Lutherapfeltrunk gegen den Durst anbieten.

 

An Experimentiertischen kann Schreiben und Drucken wie zu Luthers Zeiten geübt werden, ebenso wie an Stelzen und mit Jongliertüchern die eigenen Gauklertalente entdeckt werden können.

 

Das Fest beginnt 14:00 Uhr auf dem Kirchplatz. 14:30 treten die Spatzen des NCC mit ihrem diesjährigen Programm auf. Kurz vor 15:00 Uhr wird das Niemegker Lutherkinderpaar in den echten Kostümen des Wittenberger Trachtenvereins erwartet.

Foto zu Meldung: Vorfreude auf das Lutherkinderfest in Niemegk - Spielen und basteln wie zu Luthers Zeiten

Kostümprobe fürs Lutherkinderfest in Niemegk am 9.7.

(29.06.2017)

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Niemegk sind schon aufgeregt. Wer von Ihnen wird das Niemegker Kinder-Lutherpaar? Vor einigen Wochen konnten sich die Mädchen und Jungen für die Rollen von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora bewerben indem sie Fragen zu Luther und seinem Leben beantworten mussten. In dieser Woche werden im Amt Niemegk die Sieger des Wettbewerbs ausgelost.

 

Am Sonntag, dem 9. Juli beim Niemegker Lutherkinderfestes wird das Niemegker Lutherkinderpaar in festlichen Kostümen vom Bürgermeister auf dem Kirchplatz der Flämingstadt begrüßt.

 

Dieses Fest feiern Stadt und Kirchengemeinde zusammen mit mittelalterlichem Treiben, einer Aufführung der Spatzen des NCC, einem handbetriebenen Mittelalterkarussell. Für Kinder und Erwachsene gibt es die Möglichkeit in Kostüme zu schlüpfen und vor der Kirche oder hoch zu Pferde Erinnerungsfotos machen zu lassen. Mit Stelzen und Jongliertüchern kann jeder sein Talent als Gaukler austesten oder mit Feder und Lettern schreiben und Drucken wie zu Luthers Zeiten.

 

Das Fest beginnt um 14:00 Uhr, und findet 17:30 Uhr seinen Abschluss. Es gibt Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränke.

Foto zu Meldung: Kostümprobe fürs Lutherkinderfest in Niemegk am 9.7.

MAZ: Staugefahr: Die A 9 bekommt eine neue Betondecke

(29.04.2017)

Bis Oktober dieses Jahres wird auf der Autobahn 9 in Fahrtrichtung München die Betondecke erneuert. Das hat der Landesbetrieb Straßenwesen (LS) in dieser Woche mitgeteilt.

 

Betroffen von den Arbeiten wird der rund sieben Kilometer lange Abschnitt zwischen den Ausfahrten Niemegk und Klein Marzehns sein. Die Erneuerung des Betons soll voraussichtlich bis 13. Oktober abgeschlossen sein. Das sagte Brigitte Sterl vom Landesbetrieb auf MAZ-Nachfrage.

 

Eine komplette Sperrung der Autobahn ist während der Bauarbeiten nicht vorgesehen. Vielmehr soll der Verkehr auf der Fahrbahn Richtung Berlin geführt und für beide Richtungen auf zwei Fahrstreifen reduziert werden. Die Parkplätze „Hagen“ und „Rabenstein“ werden in dieser Zeit nicht erreichbar sein.

 

Der befestigte Teil des Fahrbahnaufbaus wird dabei komplett ausgebaut und durch eine Schottertragschicht und eine neue Betondecke ersetzt. Der alte Fahrbahnbeton wird dabei zu Recyclingschotter aufbereitet und in die Schottertragschicht mit eingebaut. Die Richtungsfahrbahn erhält eine neue Waschbetondecke, deren Oberfläche lärmmindernd wirkt.

 

Die Betondecke wird in Richtung München erneuert

 

Die Betondecke wird in Richtung München erneuert.

Quelle: Josephine Mühln
 

Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Verkehrseinschränkungen, um strikte Beachtung der zugelassenen Geschwindigkeiten sowie um besonders aufmerksame und rücksichtsvolle Fahrweise im Baustellenbereich, wie es in einer Mitteilung heißt.

 

In dieser Woche war es bereits zweimal zu Irritationen bei nicht wenigen Autofahrern gekommen, weil am Montag die Abfahrt Linthe und am Mittwoch die Abfahrt Niemegk zeitweilig gesperrt schienen. In beiden Fällen waren jedoch lediglich Markierungsarbeiten durchgeführt worden. Die Abfahrten hätten normal genutzt werden können.

Die A 9 ist mit 530 Kilometern eine der längsten Autobahnen Deutschlands und verbindet als eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen die Bundeshauptstadt Berlin über Leipzig und Nürnberg mit München.

 

Von Josephine Mühln

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

Veröffentlichung: 28.04.2017

Stadtfest in Niemegk vom 19. bis 21. Mai 2017

(27.04.2017)

Freuen Sie sich auf das Stadtfest Niemegk vom 19. Mai - 21. Mai 2017! Lassen Sie sich den Festumzug am 21. Mai um 13.00 Uhr nicht entgehen oder tanzen Sie bei Livemusik in die Nacht.

 

Das ausführliche Programm entnehmen Sie bitte dem Fyler.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

[Fyler Stadtfest 2017]

Foto zu Meldung: Stadtfest in Niemegk vom 19. bis 21. Mai 2017

Startschuss für das Projekt „Errichtung eines Familienzentrum“

(19.04.2017)

Am 28.03.2017 erhielt die Stadt Niemegk den Zuwendungsbescheid des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF). Das Projekt beinhaltet ein Gesamtvolumen i. H. v. 450.688,70 €. Durch die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER erhält die Stadt Niemegk eine Zuwendung i. H. v. 338.016,52 €.

 

Notwendigkeit des Vorhabens

Ein lange Jahre brach liegendes Gebäude soll dauerhaft als Familienzentrum, Bibliothek und Schulküche genutzt werden und steht dann als öffentliches Gebäude mit einem sozialpädagogisch begleiteten Angebot Kindern, Jugendlichen, Eltern und auch der Großelterngeneration zur Verfügung.

 

Der „Alte Hort“ stand von 2005 bis 2015 leer. Ein Teil des Gebäudes wurde zur Zwischennutzung während der Schulsanierung teilsaniert (Trockenlegung, Innenausbau).  Mit Fertigstellung der Schule würden diese nun ertüchtigten Räume wieder leer stehen.

 

Gleichzeitig benötigt das Familienzentrum des Amtes Niemegk einen festen Standort. Das Konzept sieht vor, auch mobil in allen Teilen des Amtes Niemegk aktiv zu sein, aber ein festes Zuhause für das Familienzentrum hat sich als notwendig erwiesen. Für die pädagogische Arbeit ist es sinnvoll, vielfältige Arbeitsmaterialien vor Ort zu haben sowie einen geschützten Raum, an dem insbesondere Kinder und Eltern sich öffnen und entwickeln können.

 

Das Familienzentrum hat seit seiner Gründung vor drei Jahren merklich zur Attraktivierung des Amtes Niemegk als Wohn- und Lebensort beigetragen. Es wurde von den Bürgerinnen und Bürgern auch als wichtiges Signal dafür wahrgenommen, dass in ihre Dörfer, Gemeinden und ihre Stadt Niemegk investiert wird und dass ihre Region Zukunft hat. Die Angebote des Familienzentrums und die Wirkung der Arbeit seiner Mitarbeiterinnen schaffen eine unmittelbare Zunahme an Lebensqualität, fördern bürgerschaftliches Engagement und fördern die dörfliche und landstädtische Entwicklung.

 

Da es zur Strategie des Landkreises Potsdam-Mittelmark gehört, in jedem Sozialraum ein Familienzentrum vorzuhalten, steht das Familienzentrum in keiner Konkurrenz zu ähnlichen Angeboten. Ganz im Gegenteil braucht die breite Spanne der Zielgruppe und die Vielfältigkeit der Aufgaben durchaus noch weitere sozialpädagogische Akteure vor Ort, zum Beispiel eine Fachkraft für Jugendsozialarbeit. 

 

Familienzentren sind präventive Angebote für Familien. Ein Fokus der Arbeit ist die Stärkung von Erziehungskompetenzen bei Eltern und das niedrigschwellige Angebot an Beratung und Unterstützung. Geschlechtergerechtigkeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie geschlechtsbewusste Erziehung sind Basis unserer Arbeit. Besonderes Augenmerk gilt Familien in schwierigen Lebenslagen, Alleinerziehenden, Menschen mit Behinderungen und Migrationserfahrung etc. Das Gebäude muss daher zwingend barrierefrei ausgebaut werden.

 

Familienzentren sind Schnittstellen im Netz der sozialen Akteure vor Ort und für die Fachkräfte innerhalb des Sozialraumes. Kita, Schule, Hort, Jugendamt/Landkreis Potsdam-Mittelmark, Kommunalverwaltung – die Familienzentren sind ein Dreh- und Angelpunkt für die Zusammenarbeit.

 

Die Lage des Gebäudes „Alter Hort“ ist sehr günstig. Es liegt zwischen Kita und Grundschule Niemegk, gegenüber eines großen Spielplatzes, in der Nähe des Sportplatzes. Die Schulküche und Kantine befinden sich im gleichen Gebäude. 

 

Das Familienzentrum arbeitet seit Dezember 2012 sehr erfolgreich vor Ort, derzeit sind dort zwei Sozialpädagoginnen beschäftigt. Angebote und Veranstaltungen werden von Menschen aller Altersgruppen gut besucht, insbesondere von Familien mit Kindern. Es handelt sich also um eine etablierte Einrichtung, die einerseits räumlich gefestigt und verstetigt wird und weiterhin gemeinsam mit Schulküche und Stadtbibliothek, die auch in den „alten Hort“ mit einziehen soll, zu einem attraktiven Standort für Kinder und Familien erweitert werden soll. Die Einrichtungen würden sich inhaltlich gegenseitig bereichern, in Bezug auf die Besucher und Besucherinnen käme es zu Synergieeffekten. Wer im Familienzentrum ist, schaut auch in der Bibliothek vorbei und umgekehrt. Durch die Nähe zu Schule, Hort, Kita und Sportplatz mit vielen Vereinen wird die Zusammenarbeit der pädagogischen Fachkräfte erleichtert. Es bestehen bereits Kooperationen mit Hort und den beiden Kitas, eine besonders enge Zusammenarbeit findet mit der Schulsozialarbeit statt. Gemeinsam mit der Schule wurde eine Töpferwerkstatt eingerichtet, die sowohl von Familienzentrum als auch von Lehrern genutzt wird.

 

Im Gebäude „Alter Hort“ stehen 4 große Räume plus Küche zur Verfügung, ein Raum soll als Töpferwerkstatt genutzt werden, ein Raum wird für die Bibliothek gebraucht. Bleibt ein Raum für Bewegungsangebote und ein Büro- und Beratungsraum. Toiletten müssen eingebaut werden.

 

Die ins Familienzentrum integrierte Schulküche benötigt einen leistungsstärkeren Stromanschluss, einen neuen Fußboden und barrierefreie Zugänge.

Dadurch soll eine Verbesserung der Qualität des Essens erzielt werden sowie die Aufenthaltsqualität im Speisesaal verbessert werden. Die Lärmbelastung ist derzeit für alle Mitarbeiter und Nutzer, insbesondere die Kinder, Jugendlichen und Pädagoginnen, die hier täglich ihr Mittagessen zu sich nehmen, ausgesprochen hoch. Weiterhin braucht es die Barrierefreiheit, um die Teilhabe für alle Kinder und Erwachsenen zu ermöglichen. Der Betrieb der Küche als regionaler Versorger soll durch diese Maßnahmen gefestigt und ausgebaut werden. Zudem wird die Grundschule barrierefrei hergerichtet, weshalb es dann auch gehbehinderten Schülern ermöglicht werden sollte, ihr Essen in der Schulküche einzunehmen.

 

Der Außenbereich soll gemeinsam genutzt werden. Dafür muss ein Teil Betonfläche entsiegelt werden und mit Rasen, Beerensträuchern und weiteren Gehölzen bepflanzt werden. Einige Sitzgelegenheiten sowie eine Kräuterspirale und ein Gemüsehochbeet sind geplant, um mit den Kindern gemeinsam exemplarisch Obst, Kräuter und Gemüse anzubauen, die dann in der Küche verarbeitet werden.

 

Um die Sanierung des Gebäudes richtig abzuschließen, ist es sinnvoll, den rechten Gebäudeteil, der sich auf der Seite des Schützenplatzes befindet, abzureißen, denn die Bausubstanz ist sehr schlecht und auch der dort vorhandene Raum wird nicht benötigt. Der Sanierungsaufwand wäre bei dem Gebäudeteil extrem hoch, da die Wände auch feucht sind und man diese erst einmal in ihrer Grundsubstanz trocken legen müsste.

 

Zeitschiene

April 2017

Eingang des Zuwendungsbescheides des LELF

März 2017

Vor-Ort-Besichtigung des Objektes durch Mitarbeiter des Amtes Niemegk und des LELF

März 2017

Eingang der Baugenehmigung

Januar 2017

Antrag auf Zuwendung aus dem Kreisentwicklungsbudget für die Errichtung des Familienzentrum

Oktober 2016

der Amtsausschuss beschließt den Abschluss eines Mietvertrages mit der Stadt Niemegk für die Nutzung des künftigen Familienzentrums

August 2016

Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmebeginns durch das LELF

August 2016

Antrag für einen vorzeitigen Maßnahmebeginn für die Installation des neuen Stromanschlusses in der Schulküche

Juli 2016

Antrag auf Baugenehmigung bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Potsdam- Mittelmark

Mai 2016

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung für die Förderung von LEADER-       Vorhaben

März 2016

die Stadtverordnetenversammlung (SVV) beschließt das Projekt

Dezember 2015               

Positives Votum im zweiten Projektauswahlverfahren der LAG (Voraussetzung für einen Antrag beim LELF)

Oktober 2015

Antrag des Projekts bei der Lokale Aktionsgruppe (LAG) Fläming Havel e.V.

 

 

Weiterführende Links:

www.eler.brandenburg.de

ec.europa.eu/agriculture/index_de.htm

 

Foto zu Meldung: Startschuss für das Projekt „Errichtung eines Familienzentrum“

Blutspendetour "Fit in den Frühling" Station 4: Niemegk

(21.02.2017)

Ort?

Schulküche
Straße der Jugend 8A

Datum?

Samstag, 18. März 2017

Uhrzeit?

9:00 - 12:00 Uhr

 

Verlosung

Bringen Sie einen Erstspender mit und nehmen Sie an unserer Verlosung für einen Smoothiemixer teil.

 

Wir bedanken uns

bei allen Spendern, die bei diesem Termin Blutspenden, mit einem zusätzlichen Gesundheitscheck


Alle gesunden Menschen von 18 bis 72 Jahren können Blut spenden, Erstspender bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres.


Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit

DRK-Blutspendedienst I www.blutspende.de I 0800/1194911 | rbbtext 715ff.

[Niemegk_Fit-in-den-Frühling]

Beräumung Kloster Niemegk

(26.01.2017)

Am Montag, den 30.01.2017 findet um 9 Uhr im ehemaligen Kloster von Niemegk, Großstraße 52, der Auftakt zur Beräumung des ehemaligen Klosters statt.

 

Interessierte Bürgerinnen und Büger sind hierzu herzlichst eingeladen.

 

Ihre Amtsverwaltung

MAZ: Polizei sensibilisiert die Niemegker

(02.12.2016)

Mit ihrem Informationsmobil zum Einbruchsschutz hat die Polizei am Donnerstag am Niemegker Rathaus Station macht. Für besorgte Hausbesitzer gab es dort Tipps von Experten, wie Kriminellen das Handwerk erschwert werden kann. Längst nicht immer ist das mit hohem Aufwand und großen Kosten verbunden.

 

Mehr unter: http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Polizei-sensibilisiert-die-Niemegker

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung